Klaus Reisepage
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Tips und Ausrüstung zu Navigation!

Auf den folgenden Seiten möchte ich meine Erfahrungen zum Thema Navi und Navigation einbringen.

 

Es sind meine persönlichen Meinungen und meine persönlichen Erfahrungen.

Das kann natürlich jeder für sich ganz anders sehen.

 

Ich war früher überzeugter "Navihasser" 

Also das moderne Zeugs war Teufelszeug usw.

Gefahren bin ich mit Karte denn ein echter Mann benötigt kein Navi und fragt nicht nach dem Weg ( und ich will gar nicht zugeben, wie oft ich falsch war und mich mühsam durchfragen mußte )

 

Für meine erste Mongolei Reise war mir aber klar, ohne Helferlein wie Navis usw geht das nicht.

Und damals habe ich lange überlegt, was ich mir zulege.

 

Schnell war klar, wenn man ausserhalb Europas unterwegs ist und gute Karten benötigt, in meinem Fall von Russland und Mongolei, dann kommt man um die OSM Karten nicht herum, und damit ist eigentlich nur Garmin im Rennen.

 

In weiterer Folge war ich Türkei, Georgien und Usbekistan / Kasachstan, da hätte ich ohne OSM Karten echte Probleme gehabt.

 

Extrem hilfreich sind die Wegpunkte für Tankstellen, Hotels, Sehenswürdigkeiten oder sonstige Extras ( Bankautomaten, Restaurants )

Das ermöglicht in den jeweiligen Ländern, schnell und unkompliziert das zu finden, was man sucht.

 

2015 habe ich festgestellt, das man in gewissen Gegenden nur mit Karte ohne Navi echte Probleme bekommen kann.

Ich habe Reisende getroffen, die sich in den endlosen Weiten der Mongolei verfahren haben.

Und das geht echt schnell, sogar mit Navi hart.

 

Dort gibt es zB Pisten, mit richtig vielen Spuren, die driften ganz langsam auseinander.

Wenn man mit Karte fährt, denkt man, das man richtig ist, dabei ist man schon in die falsche Richtung unterwegs.

Selbst mit Navi fällt Einem erst mal auf, die Spur geht etwas auf die Seite . Das ist aber oft normal .

Und wenn man merkt, das die nicht mehr zurückgeht, dann muß man die Hauptpiste suchen.

Und plötzlich findet man sich beim Suchen in unwegsamen Gelände, in einem Sumpf oder in Tiefsand wieder.

Alles erlebt.

Und da möchte ich einfach nicht nur mit Karte unterwegs sein.

 

Bei mir fiel die Entscheidung damals konkret auf ein Garmin Zumo 660.

Und ich mus sagen, ich habe diese Entscheidung nie bereut.

Das konnte Alles, was für mich wichtig war.

 

Anbauposition war über den Instrumenten im Sichtfeld, um den Blick möglichst wenig vom Fahrgeschehen wegbewegen zu müßen.

 

Ich habe mich auch oft mit Alternativen beschäftigt.

Apps am Smartphone ( so hab ich vor dem Navi angefangen )

Aber das habe ich aus vielen Gründen verworfen.

Stromversorgung über Mini USB zB, oder Ablesbarkeit, Wasserdicht, Montage usw waren ein Thema.

 

Was mir bei Garmin auch gut gefallen hat, das war die Möglichkeit auch mit Offline Software zu planen, wo man die selben Karten hat wie am Gerät.

Das halte ich für extrem wichtig, denn man kann damit auch Wegpunkte verwalten.

 

Unabhängig davon habe ich aber auch immer ( Ok, fast immer, nicht bei Fahrten in der Nähe ) Karten in Papierform dabei.

Als Backup, denn Technik kann versagen und einfach um einen guten Überlick zu haben.

 

 

 

 

NACHTRAG 24.5.2017

 

 

 

Nach meinen Erfahrungen mit dem Garmin Service findet bei mir ein Umdenken zum Thema navigation statt.

 

Ich habe den Ärger mit den kaputten Akkus satt ( das Thema ist bekannt in diversen Foren ) und werde mich für die Zukunft da weiter informieren was es an Apps gibt.

 

Für mich an einem Navi ist wichtig:

Motorradtauglich
Wasserdicht
Stromversorgung sinnvoll lösbar, nicht über USB
OSM Karten machbar
Offline Planungstool
POI gut darstellbar.
Einfache Übertragung
Trackaufzeichnung und hinterher auslesbar.
Routen und Tracknavigation.
Zeitzonen

Und sicher noch ein paar Sachen mehr, die mir gerade nicht einfallen.

 

Bis dato war ich ja mit dem 660er von Garmin zufrieden.
Und ich Depp bin auf da 590er umgestiegen.


Da hakt es an einigen Dingen, schlechte Darstellung bei POI ( absolut untauglich für meine Zwecke )
Akkuprobleme, die sind bekannt in diversen Foren, aber Garmin hat da einen schlechten Service.

 

Und dann eben der Service von Garmin, ignorant.
Ich ärgere mich gerade.
Wegen dem klar kaputten Akku muß ich das Gerät einschicken.
Es kann mir nicht gesagt werden, wie lange das dauert.
Auf jeden Fall ein paar Wochen.


Mein Einwand, das ich das Gerät in 3 Wochen für eine lange Reise benötige wird ignoriert.
Frei nach dem Motto Pech gehabt.

Nun kann ich mir trotz Garantie um eigenes Geld einen Akku kaufen und ersetzen, mit dem ich dann meine Reise mache.

 

Aus dem Grunde wird mein nächstes Projekt auch ein Aufbau eines wasserdichten Tabletts oder Outdoorhandys mit sinnvoller Stromversorgung und einer guten Navigationssoftware.
Dazu werde ich mich nach meiner Reise mal ordentlich einlesen und dann mal schauen was es gibt.

Aber Osmand, Navigon oder Ähnliches steht da auf der Liste.

War ich vor Einiger Zeit noch eher ablehnend gegenüber der Thematik Apps für Navigation, so wird diese durch den schlechten Service von Garmin nun auch wirklich langsam interessant.
TomTom scheidet für mich wegen der nicht möglichen Einbindung von OSM Karten aus.

 

 

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© Klaus Hübner