Klaus Reisepage
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Wir haben es geschafft!!!

 

Der Erste wichtige Teil ist überstanden, wir sind in der Mongolei angekommen. Die Ankunft hat uns durchaus emotional bewegt, denn es ist schon ein großer Schritt, den wir da gemacht haben. Nächstes Ziel ist Ulanbataar, das wird auch noch schön hart.

 

Es ist abartig, wie sehr dieses Land fordert, das merkt man nach den ersten Kilometern. Gleich nach der Grenze geht es einen Pass hoch, Schotterpiste auf über 2600 Meter. Es kommt uns ein Sattelschlepper entgegen und ich frage mich, wie man mit sowas da überhaupt noch fahren kann, ein Wunder….

Sandpassagen, Wellpiste, Tiefschotter, Gelsen in Übergröße, das sind so die ersten Eindrücke.

 

Der erste Teil beeindruckt schon mit ungeheurer Landschaft, es sieht aus wie in Afghanistan, aber ändert sich auch schnell wieder.

 

Die 100 km von der Grenze nach Olgi sind ein Spaß, kurz mal durch Wasser gefahren, Brotzeit gemacht, und gefreut. In Olgi ging es erst mal ins Blue Wulf Ger Camp, der Anlaufpunkt für die Reisenden. Das ger Camp besticht nicht gerade durch schöne Optik, aber es hat Duschen und Internet. Im Nachhinein war es das schleißigste Ger Camp, was wir besucht haben.

 

Hier trafen wir auch die Kohls, die mit einem Unimog herumreisen, und Jimmy sahen wir wieder, ein Schotte, den wir schon in Novosibirsk getroffen haben. Der ist mit einer 800er Tiger unterwegs und hat auf den 100km bis hierher schon einige Schrauben verloren. Jimmy hat auch immer einen Regenschirm dabei, ein echter Schotte eben. Dann noch ein Pärchen aus Neusealand mit einer BMW R100GS, welche sie zu Zweit beritten. Hier war auch mal Service für uns und die Motorräder angesagt. Die neuen Stollenreifen kamen drauf, die sich nach meiner Meinung auch bezahlt gemacht haben, wir hätten sicher den Großteil mit den Heidenau K60 Scout fahren können, bis auf einige Passagen, da waren wir froh diese Reifen zu haben ( Mitas E09Dakar bei mir, TKC80 bei Josef )

 

Olgi nach Khovd:

Geht gleich mal los mit Pässen über 2500 Meter und Wasserdurchfahrten, sogar eine ziemlich heftige, da war eine Brücke weggeschwemmt, die gut 50 cm tief ist und gerade unter dem Ansaugstutzen endet. Mit dem Mitas wird durchgeackert, da der Untergrund noch Weichsand und Schlamm ist, war knapp, der Rest dafür einfacher.

 

Im Nachhinein habe ich erfahren, das 2 Kilometer Flussabwärts eine Neue Brücke war, nur die war nirgends angeschrieben, naja was solls, so kommt man in Übung. Hier trafen wir auch einen Canadier, der hat mit der Welt abgeschlossen, der ist mit einer KLE steckengeblieben und hat ewig gebraucht um die wieder aus dem Wasser zu bekommen. Der hat einfach dort mitten bei den Gelsen campiert und dem war mal alles egal. Insgesamt sind wir an dem Tag ca 7-10 Mal durch Wasserdurchfahrten.

 

Wir mußten mehrmals Quarantänestationen passieren, im Aimag Olgi war wohl die Maul und Klauenseuche, wir mußten uns die Mäuler spülen und die Füße abstreifen…. ( aber wir sind ja keine Rinder )

 

Abends fanden wir einen genialen Campingplatz am Fluss in der Nähe von Gers, und haben uns gemütlich ein Süppchen gekocht und ein paar Biere aufgemacht.

 

 

Von Khovd nach Altai Stadt:

Morgends gemütlich los, Richtung Altai, und immer am Rande der Stein Gobi und von Bergen.

Hier haben wir auch jede Menge Kamele gesehen. Ich hab bei einem dämlichen Fahrfehler über Sandwellen meinen Knöchel lädiert, schön verdreht und eingeklemmt unter den Alu Koffern .

 

Kurz danach ist Josef mit seinen Koffern an einem großen Stein hängengeblieben und hat den abgerissen. Aber hier merkt man die Hilfsbereitschaft der Mongolen. Es ist sofort eine Familie mit einem Landcruiser gekommen und hat Hilfe angeboten, die haben uns zum nächsten Dorf gelotst, den Koffer im Gepäck und eine Werkstatt gesucht ( Werkstatt ist ein dehnbarer Begriff ) dort wurde das wieder irgendwie hingebogen….     An dem Tag war es aber zu spät für eine lange Weiterfahrt, wir sind 10 km aus dem Ort raus und haben dort campiert, zu allem Überfluß hat Josef seine Stiefel auf der Piste verloren, einen gefunden, das wars dann für den Tag .     Wir haben dann auch mitten unter 1cm großen Killermoskitos übernachtet. Zelt aufstellen ohne Motorradjacke ging nicht. Trotzdem war die Stimmung gut, in den Bergen, die nahe waren war ein Gewitter zu sehen, das war beeindruckend zu sehen, hat uns aber nicht berührt.        

 

Wenn man irgendwo in die Wiese fährt, riecht es sofort nach Kräutern, obwohl eigentlich eine karge Vegetation da ist. Es gibt hier kaum Bäume, sogar Büsche sind selten, in der Früh blieb mir für die Morgenerleichterung nur ein Murmelbau……

 

Die Piste am nächsten Tag war extrem anspruchsvoll. Abwechselnd Wellpiste, Sandpassagen oder noch mehr Sandpassagen mit Wellpiste. Man kann auch über die Wellpiste nicht schnell genug fahren, weil zwischendurch immer gefährliche Sandpassagen sind, wo es einen ziemlich versetzt, und man muß voll konzentriert sein, da es sehr scharfe Steine gibt, die sicher die Reifen zerschneiden, die sitzen schön in den Spuren und sind von Wind und Sand richtig scharf geschliffen. Da scheitern auch viele Reifen dran… Es zehrt am Körper, den spürt man Abends beim Bier.

 

Wir erreichen Altai Stadt, sind wieder auf über 2000 Meter Seehöhe und beschließen, uns hier ein Hotel zu nehmen, da es saukalt ist und kurz vorher geregnet hat. Altai ist häßlich. Auch hier treffen wir wieder einen Weltenbummler, ein Pensionist mit Landrover, der durch die Gegend reist und im gleichen Ort wie Josef aufgewachsen ist.

 

Altai nach Uliastai:

Am nächsten Tag geht es gemütlich weiter von Altai nach Uliastai, Richtung Norden. Hier werden wir das Erste Mal seit vielen Tagen von einem Gewitter überrascht, das aber nur kurz dauert, der Nachteil, die Sandspuren waren oben nass und unten trocken, das war richtig übel zu fahren. Man muß sich Traktorspuren vorstellen, die schön tief mit Sand gefüllt sind. Man kann nur in diesen engen Spuren fahren, und ein kleiner Fahrfehler und man liegt. Ist mir auch passiert. Wieder der Knöchel, was sonst. Es ist hier nicht die Frage, ob es einen hinlegt sondern wann. Ich hab in der Zwischenzeit Probleme beim Gehen, aber fahren geht immer.

 

In Uliastai treffen wir Slawa, einen Russen auf der Africa Twin, mit dem Campen wir am Fluss. Lustiger Zeitgenosse, der hat mich eingeladen bei der Rückfahrt bei ihm in Krasnojorsk zu übernachten. Immer dieses gemütliche Abends Campen am Fluss, bei Kochen und Bier, mal auch einen Schluck Vodka… Dafür hab ich am nächsten Tag bei der Abfahrt bei der Flussdurchfahrt meine Kupplung endgültig abgeraucht. Mir ist im Fluss ein Zylinder ausgefallen, und mit meinem lädierten Fuß konnte ich dort nicht absteigen. Also der Versuch mich rauszugraben, aber mit einem Zylinder sinnlos. Fazit Kupplung abgebrannt. Wieder mit Hilfe von Einheimischen mit einem Pickup die Transalp auf die Ladefläche gehoben Und zu einem Mechaniker ( Mechaniker, aber das hatten wir schon mal,… ) gebracht. Der hat es entgegen meinen Erwartungen geschafft, am Markt eine China Kupplung aufzutreiben die nicht passt und diese mit einem Schleifgerät und einer Feile passend gemacht. War von einer 150cc Maschine….

 

Ich hatte auch das Glück, das ich eine Mongolische Sim Karte habe und im Notfall immer meine Frau anrufen kann, die übersetzt und alles klärt. Und in dem Ort war der Bruder eines Freundes von Bekannten der Familie ( genau so ) der ist gekommen, hat uns abgeholt, noch geschaut das alles OK ist, der Mechaniker normal verlangt , Kosten für die Reparatur 50.000 Tugrik, ca 25 Euro. Mit Material, dann wurden wir Landestypisch in eine Ger eingeladen, haben das volle Programm aus landestypischem Essen serviert bekommen und anschließend ab ins Bett. Super hier die Leute, unglaublich hilfsbereit.

 

Uliastai weiter Ostwärts auf der Mittelroute:

Inzwischen haben wir Tag 21, heute war unspektakulär, nur die üblichen üblen Sandpisten, gemischt mit Wellpiste. Dazwischen waren wir echt froh, wieder mal kurze Stücke mit beschissenen festen Pisten zu haben, die nur Schlaglöcher hatten. Wir erreichen Tosontsengel, eine kleine Stadt ( wobei der Begriff Stadt bei uns nicht durchgehen würde ) Dieser Ort hat nicht mal Bankautomaten.

Wir campen wieder mal am Fluss und genießen den Tag,

 

Am nächsten tag wird es Zeit mal Geld zu wechseln, in Uliastai haben uns die Banken verweigert, Euro zu tauschen und die Geldautomaten waren ALLE in der Stadt ausser Betrieb, wohl ein Internetproblem. Jetzt war es aber knapp, und als Josef in der Bank wartete um eventuell doch Geld zu wechseln, hatte ich vor der Bank das Problem, das mir ein besoffener Einheimischer mit Gewalt das Motorrad für eine Probefahrt entführen wollte, wir haben uns etwas hin und hergeschubbst und er gab nicht auf. Irgendwann hab ich dann das große Messer gezogen und mir damit etwas Respekt verschafft, seine Frau hat Stress bekommen und ihn weggeschleift. Gut, Josef war nicht erfolgreich, also ich rein und am Schalter zwischen Unmengen an unhöflichen Menschen meine Frau sprechen lassen. Plötzlich ging was. Die konnte denen nämlich erklären das sie verpflichtet sind unser Geld zu wechseln und sonst in der Zentrale anruft. Welch Wunder, da ging das plötzlich. Als ich rauskam wollte Josef schnell weg weil der Nächste Kandidat schon da war und er ihn mit Pfefferspray in Schach halten mußte, ein komischer Ort, schnell weg.

 

Diesen Tag fuhren wir bis kurz vor dem Weißen See, einem Vulkansee auf 2100 Meter Seehöhe, wir bewegen uns seit Uliastai auf der Mittelroute und hier gibt es eine deutlich stärkere Vegetation, es gibt viele Bäume und manchmal Wiesen voll mit Edelweiß wie bei uns Löwenzahn oder Gänseblumen. Das schaut einfach abartig schön aus, Weiß vom Edelweiß. Diese Nacht war das Kälteste, seit wir unterwegs sind, beim Camping hab ich mir in der Nacht die Motorradjacke über dem Schlafsack angezogen. Es war maximal 2-4° hier. Dafür hat der Morgen für alles entschädigt, Josef hat aus einer PET Flasche eine Dusche gebaut und man glaubt gar nicht, das man sich mit einem Liter Wasser gemütlich Duschen kann.

 

Ein sonnig heißer Tag, trotz der Höhe, wir treffen heute beim Fahren einmal kurz ein deutsches Pärchen am Fahrrad, welches die Mongolei durchquert, dann ein deutsches Pärchen aufn 150cc Motorrädern, China Fabrikat, die haben es in UB gekauft und durchqueren auch die Mongolei. Und eine Engländerin alleine, die mit dem Fahrrad bis Weihnachten bis in die Republik Altai fährt, dann im Jänner wiederkommt und von Irkutsk Richtung Osten radeln will, im Jänner. Die hat bei mir von allen Verrückten, die ich getroffen habe den Award für die „most crazy person „ bekommen.

 

Heute Abend Tsertseleg, hier sieht es nach Regen aus und wir beschließen, uns ein ger Camp zu suchen und dort zu übernachten, war auch ein großartiges zu finden, mit Holz zum Einheizen, wie herrlich.

Abends im Restaurant noch billig und Lecker gegessen wie Chinghis Khaan.

Apropos Chinghis Khan: da gibt es auch den berühmten Wodka, der ist echt gut, naja, ich hab nach dem Essen 2 Gläser bestellt, es kamen auch 2 Gläser, mit einem Liter Chinghis Khaan Wodka dazu. Die kennen das nicht, das man nur 2 „Stamperl“ will, hier trinkt man die Flasche zum Essen. Wir haben uns echt bemüht, aber ein kleiner Rest blieb trotzdem über……..

Beim Einchecken hat man uns den Preis erklärt, 12000 Tugrik pro Person ( ca 10 Dollar ), nach dem Wodka wollte man uns über den Tisch ziehen und 63 Dollar für Beide kassieren. Nix da, mit uns nicht , sonst packen wir unsere Sachen und ziehen aus. Plötzlich ging das wieder….

 

Nach Kharakorum:

Langsam kommen wir dem Ende der Reise näher. Letztes großes Ziel Kharakorum. Hier haben wir uns noch mal Zeit genommen und die Stadt, die Monumente und die Klosteranlagen von Erdenezuu besichtigt. Beeindruckend und riesig, das war die Geburtsstätte des Mongolischen Reiches und die Hauptstadt damals. Und hier hatten wir das Beste Ger Camp auf der Reise, mit 12 Euro pro Person auch das teuerste, aber dafür einfach genial. Wieder mal echte Duschen und Toiletten.

Mit dem Tag ist auch der letzte Tag auf dem Weg nach Ulanbator angebrochen, die letzten 350km auf einmal abhandeln, das geht gut, dann nun sind plötzlich Asphaltstrassen und man kann deutlich schneller fahren als sonst. Anfangs dachte ich, das mit Asphalt der Flair verloren geht, aber ich habe es dann genossen. Am Rand von Ulanbataar wurden wir von meiern Frau und den verwandten abgeholt, nach Buddhistischen Ritualen empfangen und anschließend mit Bier versorgt.

Fakten:

9330 km gefahren ab Nähe Wien.

2164 KM in der Mongolei gefahren, davon ca 500 km Asphalt, der Rest echt üble Piste, viel Sand.

25 Tage bis Ulanbataar ( wir haben uns in der Mongolei nicht gestresst, denn wir wollten ja auch was sehen.

601 Liter Sprit verfahren, Spritpreis hier ca 0,80 bis 1,2 Euro, je nach Qualität und Gegend ( Je weiter Richtung UB, desto billiger)

Wir bewegen uns zwischen 1200 und 2600 Meter Seehöhe, und davon meist zwischen 2000 und 2200 Meter.

 

English:

 

We made it to Mongolia!!!

 

The first part is done. We made it across Russia to Mongolia. Next step is Ulaanbaatar, and we are sure, this will also be an adventure.

 

It is fascinating, what this country asks from you and your motorcycle. You have to give a lot.

It is hot, dusty, sometimes cold in the night and you find everything.

Gravel, sand, Mountains up to 2600m and desert.

 

And gorgeous landscape !

In Olgii we went to Blue Wolf Ger camp, which is a very good place to go to.

Internet, Hot showers and a restaurant. And help with exchange and whatever you need.

Here we also met Jimmy again from Scottland with his Tiger 800.

And a couple from New Zealand.

They sold everything they had ( including their house ) quit their job and started a roundtrip in the world.

And we used one day brake for a small service and new knobby tires ( TKC80 / Mitas E09 ) for the roads here.

 

Olgii to Khovd:

It starts with mountain roads up to 2500m and water crossings. There was a broken bridge and we had to go through that.

There we met a Canadian, who was completely exhausted and he just stopped there and waited for his power to come back. Lots of mosquitos in his face and he did not care….

We had to pass a quarantine stop because of mouth and foot disease.

But no big deal…

Later that evening someone told us, that there was a bridge 2km away from the water crossing, we just missed the sign…..

And we found a wonderful camping spot close to a river outside Khovd.

 

Khovt to Altai :

This day we had some small problems.

I felt down and the panniers hurt my leg. So I had problems when walking.

Josef hit a big stone and his left pannier came off.

So we needed some welding.

Some Mongolians came by with a car, and my wife translated on the phone so they showed us the way to a “repair shop”

We got everything sorted and then we drove off.

We did not do a lot of km this day, but still it was a nice day.

Camping somewhere on the way and millions of killer mosquitos tried to attack us.

In the night some small thunder with rainshower, but in the morning everything was ok again.

 

Next day it was a bit hard, washboard, sometimes sand, very hot and the beginning of the stone desert.

The stones on the road are sometimes sharp, because the wind and sand grinds them to really sharp edges, so always be careful to not hit such a stone.

 

Altai itself is not really beautiful, but this day we wanted a hotel and warm shower.

 

All the time we drive around 1800 – 2000m and sometimes up to 2600m

 

Altai to Uliastay:

We started in nice weather, but suddenly it started to rain and the sandy track got wet.

Usually ok, but it was wet at the top and dry at the bottom.

So I fell down again on my bad leg and now I could not walk anymore, just ride the bike.

 

We arrived in Uliastay, met Slawa, a Russian Biker and had a nice evening with camping.

 

Next morning started nice and then in burned my clutch. It was my own fault. I tried to dig out of a water crossing from the campingspace.

Instead of waiting I really tried to dig out.

And I could not walk because of my damaged leg, I tried even harder.

 

Well, It ended on the back of a pickup to get me to a “repair shop “ again.

And I thought that I would have to cancel the trip here because of that.

But the Mongolians found some cluthplates from Chinese bikes on the marked, and grinded them with a grinder and some other tools until it fitted somehow.

And my wife helped on the phone sometimes to translate.

The whole costs of the repair was about 25 Euros….

And also my family in Mongolia knew someone there, the Brother of the neighbor of my Sons in Law parents J

So we got invited to their place and for food….

 

Uliastay eastbound….

It was business as usual, washboard, sand, gravel….

We drove along a river and I was happy that my clutch worked somehow.

At this time I was not sure if it would last to UB, but every km closer was a good way to go.

 

We had to change some money ( Euro to Tugrug ) which was not easy.

Problem was, that the ATM ( bankomat ) did not work since Uliastay. Problems with the internet. No internet, no money…

So we tried to change in a bank, but they did not want Euros.

Again my wife was my telephone joker.

She told the bank assistant, that they have to change, otherwise she would complain in the Head quarter. Now it worked. But without some help in Mongolian Language no chance.

And sometimes drunk Mongolian dudes around, and they are a real pain in the ass….

 

This day we had some nice campingspot at a river again, and next day we drove through really scienic landscapes.

Here we saw lots of trees again and we drove till the Tsaagan Nur, the white lake. A lake in a volcano area.

This night was really cold and we had just a little sleep.

The temperature came down to close below zero° and that was not funny.

But once the sun came out in the morning, it was hot again.

 

This day we met a German couple on 150cc China bikes and an English woman, Helen who drove on a pushbike alone.

For me, she was the real hero on the road.

 

In the evening we found a nice ger camp in Tsertseleg and we ask for the price.

Everything ok, but after the dinner and the beer and Vodka, they wanted 5 times more.

So we told them we don’t pay and leave. Suddenly everything was ok again……

 

We tried to order 2 glasses of Vodka, as we know from Europe.

But here they gave us 2 glasses, and a 1L bottle of Vodka.

They are not used, that someone drinks just a glass of Vodka J

 

Slowly we come closer to UB.

Next city Kharakhorum.

Here we took some time to visit the old monastery Erdenezuu.

Again we had some nice Ger camp and we had this afternoon off.

That was good and the last day before our final drive to UB.

 

On the last day on the road we had asphalt and I was afraid, if the asphalt takes away the mystery of this country, but it did not.

Still it was awesome.

And we drove to the evening and got picked up at the outside of UB by my family and my wife and welcome with a Buddhist ceremony.

And after that we got feed up and had enough beer and Vodka and food.

And we arrived UB and my clutch did last to the end of the drive

 

Facts:

9330km from Vienna

2164 km in Mongolia, and maybe 500km asphalt, the rest offroad.

25 days to UB ( and we did not stress ourselves in Mongolia )

600 l of benzin.

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© Klaus Hübner