Klaus Reisepage
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Polen & Slovakei 2015

Eine Reise in die Beskiden, Hohe Tatra und (Wald)Karparten

 

 

Irgendwann vor ein paar Wochen war mal Wolf bei mir und hat was erzählt, das er 4 Tage in die Beskiden will.

na gut, ich hab das nicht gekannt, aber mit Wolf ist es immer gemütlich das Moped zu bewegen und ich hatte Zeit. Und war urlaubsreif.

 

Wolf wollte seine neue CCM ausführen und etwas artgerecht bewegen.

Klar, da muß ich mit.

Zugegeben, etwas nervös war ich schon, er mit einem 150kg Gefährt und ich mit 60kg mehr am Moped.

Und so will er auch abseits der Strassen unterwegs sein.

Die Anreise erfolgt einmal direkt nach Bielsko Biala, wo Wolf die CCM zum 800er Service hinstellt.

Der Weg dorthin gibt schon einen guten Vorgeschmack über die Landschaft, sehr bergig und wirklich faszinierend schön. In Bielasko Biala ( Wo übrigens das Werk des 126 Polski Fiat war, was man in der ganzen Stadt immer wieder dezent vorgeführt bekommt, und wo es kaum ein Lokal gibt was nicht von der Einrichtung darauf hinweist ) treffen wir auf die Leute von Touratech Polen, die sich um uns kümmern, ein nettes Quartier organisieren und dafür sorgen, das wir am Abend gut Essen und  nicht verdursten.

Das hat auch echt gut geklappt.

 

Am nächsten Morgen waren wir uns nicht sicher, welcher Wodka schlecht war, der Erste oder der Letzte.

Aber egal, ab zum Shop, die Bikes abgeholt, noch Tips für Offroad Touren ins Navi geklopft und auf gehts.

Die erste Tour wurde ganz schnell abgebrochen. Eine Eisplatte bei der Anfahrt hat schnell mal gezeigt, das dieser Weg unpassierbar war. Im Schatten ist es in den Bergen doch noch kalt und eisig.

 

Aber kurz darauf finden wir einen Sonnenhang, wo der Weg genau das wist was wir suchen. Nur kürzere Schneefelder am (Schlamm)Weg und eine großartige Optik bei der Auffahrt.

Schnell wird uns warm dabei und die Sweater unter der Jacke kommen weg.

der ( legale ) Weg ist durchaus anspruchsvoll und macht echt Spaß.

Aber auch hier ist irgendwann mal am Bergkamm Schluss und die Reste einer Schneewächte versperren den Weg.

Aber egal, wir haben unseren Spaß gehabt und das Tagesplansoll erreicht.

Also weiter bis nach Zakopane, was wir kurzfristig nach einem Blick auf die Karte beschließen, denn dort sind Berge.

In Zakopane ( einem bekanntem Wintersportort ) ein Quartier gefunden und noch in den Ort gelaufen.

Hier möchte ich mal anmerken, das mir die Art des touristischen Ortes besser gefällt als die Wintersportorte bei uns.

Quartier um die 20 Euro in einem schönem Hotel, und Essen für 22 Euro für 2 Personen. Incl Bier und einem Wodka ( Wolf hat heute geschwächelt und ich mußte nach dem reichhaltigen Essen was nachspülen )

Das versprochene Internet im Hotel gab es zwar bis  zur Abreise nicht, hat uns aber nicht mal wirklich gestört.

 

In der Früh wurde uns ein Frühstück serviert, was nicht mal ich geschafft habe. Ich frage mich, wer sowas normal essen soll..

 

Und beim Frühstück wurde auch der Tag geplant, Fahrt in die Berge ( eh klar ) möglichst auf kleinen Nebenstrecken ( auch klar ).

Also das mal kurz ins Navi geklopft und ab gehts.

Auch hier mußten wir wieder feststellen, das die Strassen in den Bergen durchaus noch mit Eis bedeckt sind. Wir mußten wirklich einen guten Teil des Weges bergauf über Eisfelder fahren, die oft hunderte Meter lang waren.

Wolf mit seinem leichtem gefährt tat sich da etwas leichter als ich. Ich mußte das durchaus etwas langsamer angehen lassen. 

 

Und hier sei mal nebenbei erwähnt, das der T63 als Reifen gar nicht so schlecht greift, aber dazu schreibe ich noch extra was.

 

Am Pass auf über 1000m angekommen sind wir auf der Sonnenseite und das Eis ist weg von der Strasse, es wird warm und wir freuen uns über den herrlichen Fahrtag. 

Ungewohnterweise fahre ich viel Vorne und biege zu Wolf's Freude immer wieder mal auf kleine Schotterwege ab. Aber egal wo wir reinfahren, schlammig wird es immer schnell mal. Tut aber dem Spaß keinen Abbruch, wenn es zu schlammig wird drehen wir halt um.

Heute fahren wir nich weiter ind ie Waldkarparten und kommen schon in die Slowakei. 

Über wirklich kleine Bergpäße, die vermutlich im Winter nicht befahrbar sind kommen wir nach Roznava. Es wird schon langsam dunkel und wir waren etwas in Sorge, ob wir bald ein Quartier finden.

Denn die Gegend davor war eher sehr arm und die Dörfer so gar nicht einladend zum verweilen.

Aber nach dem letztem Bergpass eine plötzliche Änderung. Der Ort schön, am Eingang ein nettes Restaurant mit der Aufschrift "Penzion" und Wolf geht schon fragen ( Ich schicke Ihn immer, weil er seriöser aussieht )

Passt, Zimmer 20 Euro, Essen gibt es, Internet auch und das Haus ist sogar so richtig schön.

Für 2 Personen kann man um 60 Euro im Einzelzimmer ( richtig schöne große Zimmer ) übernachten, Essen und Trinken und Frühstück nach Wahl ist auch dabei.

Und wieder sind wir begeistert.

 

In der Nacht wache ich auf, weil der Regen an die Fenster prasselt.

Na gut, was soll's, es war für den Tag Regen angesagt. 

Hatte mich schon geistig auf einen Fahrtag im Regen eingestellt, aber in der Früh ist alles aus, kein Regen, nur die Strassen teilweise noch regennass. Das war es aber auch schon.

 

Heute ist der Vierte und letzte Tag.

Wir werden uns eher schnell auf den Heimweg machen, wobei auch hier wieder kleine Strassen gesucht werden und Autobahnen vermieden.

Und wieder haben wir es geschafft, einen schönen Fahrtag mit kleinen Offroad Einlagen abzuhandeln.

Dem Regen kommen wir aus, ein paarmal sieht es bedenklich aus, ein paar kurze Spritzer, aber nie so, das man daran denkt stehenzubleiben und die Regensachen auszupacken.

 

Wir trennen uns kurz nach Bratislava an der Grenze und jeder fährt nach Hause zu seiner Frau.

 

Kann nur sagen: Alles richtig gemacht.

Mein Fazit zu der REise und den Ländern:

 

Diese Ecke wird mich noch öfters sehen. Wunderschön, tolle Strassen und Landschaft. Freundliche Menschen wie man sie in so manchen mitteleuropäischen Touristenecken vergeblich sucht, und ein traumhaftes Preis/Leistungsverhältnis.

 

Wir wissen nun auch, das sich der T63 auch auf Asphalt schnell bewegen läßt wie auch im Gelände eine gute Figur macht .

 

In Kürze gibt es dann ein Video zu der Strecke/ Dem Urlaub und auch zu den Reifen.

 

Anbei auch ein Link zu der Download Seite für die Tracks zu der Reise:

 

 

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© Klaus Hübner