Klaus Reisepage
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Goldener Oktober 2015 Ligurien

 

Die Anfahrt:

 

2014 entstand im Mimoto Forum die Idee, bei gutem Wetter kurzfristig in die Ligurischen Berge zu fahren, um die Gegend unsicher zu machen.

Asphalt und Schotterwegefahrer sollte da Ihre Freude haben.

 

Da es klar war, das es eben je nach Wetterlage nur kurzfristig geht, wurde die erste Oktoberwoche ( 28.9. bis 4.10. ) ins Auge gefasst.

Und nun waren es deutlichst weniger Fahrer, die da zum Treffen wollten.

 

Ich selbst hatte nur begrenzt Zeit, also kam ich das Erste Mal in meinem Leben auf die Idee einen Autoreisezug zu buchen um so Zeit zu sparen.

Vor Allem, da auch meine Frau mit wollte und es nach Regen ostwärts von Salzburg aussah.

Meine Versuche, sie zu überreden, lieber einen Tag früher und dafür dann ganz mit dem Motorrad zu fahren scheiterten da etwas.

 

Das tat mir zwar irgendwie im Herzen weh, weil ich sowas bisher nur machte wenn das Motorrad kaputt war, aber diesmal siegte die Vernunft. ( Oder meine Frau )

 

Aber egal, am Samstag Abend in den Zug eingestiegen und Morgens in Feldkirch aus dem Zug, einigermaßen ausgeschlafen ging es erstmal frühstücken.

Das in der Schweiz, weil wir um diese Zeit Sonntags noch nichts in Feldkirch fanden.

 Und die Schweizer sind da ja lustig, eine Marche Raststation mit „Heidi“ Gesangseinlage im Turm und Animation wie man es normal von Kuckucksuhren kennt.

 

Weiter über den San Bernardino. Mit unserem Glück hatten wir Sonnenschein und immerhin 12 ° . Und das genügte um da wirklich Spaß zu haben und die Gegend zu genießen.

Incl Kaffeepause auf der Passhöhe.

 

Ebenso einen  Stopp bei Lugano am See und die Gegend genießen.

Hier war es schon ziemlich warm und deutlich über 20°.

Der Plan war, heute bis ans Meer zu fahren und dann am nächsten Tag gemütlich am Meer entlang bis ans Tal zu Tende und am Abend dann den Rest in Limone treffen.

 

Und so haben wir das auch gemacht.

Gemütlich über die Berge bis Genua und dann etwas außerhalb ein Hotel gesucht, und direkt am Strand den Ausblick genossen.

Natürlich incl. Den Kulinarischen Freuden mit Pizza, Muscheln und Grappa ( Ok, ich gebs zu, auch ein oder 2 Bier )

 

Tag 2 dann bei über 26° bis San Remo am Meer entlang und weiter ins Tende Tal.

Da bekam meine Frau schon mal einen Ersten Eindruck, was uns die nächsten Tage erwarten würde.

 

In Limone mal im Hotel eingecheckt.

Irgendwie waren wir auch wegen dem Wetter unsicher.

Besorgte Blicke auf die Ipads und Iphones mit diversen Wetterapps versprachen nichts Gutes für en nächsten Tag.

 

Tag 1 in den Ligurischen Bergen:

 

Und am Morgen der Erste Blick aus dem Fenster : Regen.

 

Aber wir waren ja alle flexibel.

Länger frühstücken und nachdenken war Plan B.

Und die Idee, da einen Ausflug mit den Autos zu machen.

Wurde auch so umgesetzt.

Erst mal nach Frankreich und dort in ein kleines Bergdorf, was von unten total klein und unscheinbar aussah, aber dann beim direkten Begehen ganz schön groß war.

Auf jeden Fall war es fantastisch und wir waren so am Grübeln, was wir nun tun würden bis Bernd sagte, lass uns doch zurückfahren und es einfach versuchen.

 

Und das war auch die Beste Idee für den Rest des Tages.

Mopeds geholt, auf den Tende hoch zu den Forts und die Route in den Westen genommen.

Wir hatten Glück, Regen war weg, die Wolken verzogen sich und wir hatten einen richtig Geilen Tag.

 

Am Abend im nächsten Restaurant ausklingen lassen und die LGKS für den nächsten Tag auf das Programm geschoben.

 

Tag 2 in den Ligurischen Bergen:

 

Da war schon klar, es wird gutes Wetter und beim Blick in der Früh waren auch die Wolken schon sehr löchrig und mit viel Blau durchzogen.

 

Also ab in die Berge.

Wieder den Tende vom Norden hoch, und dann auf die LGKS abgebogen.

 

Alle 4 Fahrer ausser mir hatten leichte Mopeds.

Nur ich war am herumeiern mit meiner Transe und zu Zweit mit meiner Frau hinten am Soziasitz.

Und um es gleich zu sagen, Ihr hat das Spaß gemacht und die war echt tapfer. Ich würd mich die Strecke am Rücksitz wohl bei Niemanden mitfahren trauen.

 

Es war nicht wirklich warm, und teilweise um die 3-4°, aber das merkte man beim Fahren nicht.

Ebenso war die Sonne da, die auch wärmte.

 

Dafür einzelne Schneefelder, die aber nur kurz waren und die man nicht zu lange befahren mußte.

Und auch nur auf dem Nordteil der LGKS.

 

Wir waren alle wie kleine Jungs und Mädels.

Spaß ohne Ende, Micha Andre und Bernd immer voraus und wir ( Monika und Ich ) halt hinterher.

Traumwetter, Super Ausblick und uns wurde bewußt, was für ein Glück wir da hatten.

 

Zumal uns die Parkranger im Refugio Barbera auch erklärten, das wir da am nächsten Tag in den Bergen ca 50cm Schnee zu erwarten hätten.

Und es wohl der letzte Tag auf der LGKS war, der so befahren werden konnte.

 

Auch im Refugio trafen wir eine Gruppe Motorradfahrer mit BMW und KTM690er usw.

Die kamen vom Süden und mußten teilweise mit Strassenreifen durch die Schneefelder wo wir herkamen.

Die werden da sicher Spaß gehabt haben.

War doch auch ein Stück dabei, wo ich meine Frau absteigen ließ um da alleine durchzurutschen.

 

Je weiter wir dann in den Süden kamen, umso wärmer wurde es.

 

Ich durfte zwischendurch auch mal die Freeride und die EXC von Micha und Andre testen und konnte mal so richtig leichte Mopeds probieren.

Ehrlich gesagt schon eine andere Welt.

Wenn ich bei der Freeride das Gefühl hatte, die kann ich mir unter den Arm klemmen und über den Schotter laufen, so war nach dem (Wieder) aufsteigen auf die Transe das Gefühl eines schweren Kampfpanzers da.

 

Weiter noch den Südteil abfrühstücken und bei La Brique raus aus der LGKS.

 

Micha und Andre sind am Rückweg dann nach die Strecke des ersten Tages über den Pass, der Rest von uns direkt ins Hotel.

Und am Abend wieder Glück gehabt und ein neues und sehr gutes Restaurant gefunden. Und mit Bernd auch jemanden, der mit mir mal einen Grappa trinkt.

 

Für mich war klar, das ich am nächsten Tag zurückfahren muß.

Bei mir ging es nicht anders, konnte die Arbeit nicht ganz auslassen.

Beim Rest war noch Flexibilität angesagt, dem schlechten Wetter zu entfliehen.

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© Klaus Hübner