Klaus Reisepage
Klaus Reisepage

Nordkapp 2026 - 2 Kumpels am Weg nach Norden

Lange haben wir uns unterhalten, wohin es gehen wird.

Iran und Afghanistan wäre heuer mein Ziel geweswn, nachdem es 2025 nicht geklappt hat.

Aber die Situation wurde nicht besser.

 

Also haben Albert und ich beschlossen, wir fahren Richtung Nordkapp, daheim ist es im Sommer sowieso zu heiss.

 

 

 

Los ging es von Wien für mich, und von Siegmundsherberg für Albert. 

 

Wir haben um 9 Uhr unseren Treffpunkt bei Brünn erreicht und sind gemeinsam los.

 

Zuerst 170km Autobahn bis Ostrava, dann kleine Strassen bis Gleiwitz.

Dort erst mal den "berühmten" Sender begutachtet, der 1939 eine Rolle im Kriegsbeginn mit Polen gespielt hat.

 

Und dann weiter.

Wir hatten für den Tag kein fixes Ziel, wir wollten schauen wie weit wir kommen.

Und am Ende wurde es Lodz.

 

Und das Hotel war perfekt.

 

Am Morgen dann erstmal ein Besuch beim Bahnof Radegast.

Ein Museum über die Vorkommnisse hier.

Wurden doch von 1939 bis 1945 von hier viele Juden in andere KZ geschickt.

Bedrückens sowas zu sehen.

 

Danach weiter bis Danzig, wo wir eigentlich die Westerplatte besuchen wollten.

Nur war dort Baustelle und nicht möglich da hinzukommen.

 

Aber wir haben gesehen, das hier eine Fähre nach Stockholm weggeht.

Am Abend beim Essen im Hotel kurz beratschlagt und schon den Plan geändert und die Fähre gebucht.

 

Und da wir am nächsten Tag erst um 16 Uhr im Hafen sein sollten. haben wir noch einen Ausflug zum Museum Stutthof gemacht.

 

 

2.7.2026

 

Schweden:

 

Um Punkt 12 Uhr war die Fähre angelegt und 15 Minuten später waren wir aus dem Schiff und unterwegs.

 

Wir sind dann noch gemütlich in eine Stadt, dann weiter und haben uns nach 108km ein Hotel gesucht.

 

Am nächsten Tag dann am Morgen ein Parkticket.

Obwohl uns der Parkplatz von der Rezeptionistin zugeteilt wurde, das wir kein Ticket bekommen.

Sie hat nur vergessen, unsere Kennzeichen einzugeben, damit sind wir nicht als "Frei" eingetragen gewesen. mal schauen ob die das lösen können.

 

Wir sind dann 400km weiter, und haben uns eine Hütte in einem "Pilgrimcenter" gesucht. Das sind Zimmer in einem Holzhaus hinter einer Kirche.

War ein tolles Quartier. 

Jause besorgt und Lasagne gegessen.

 

Am Morgen wieder weiter, Ziel Umea.

Und am Weg dahin die Hamsö Festung besucht.

Auf einer Insel in Steine gehauen ein Fort mit Kanonen, das den Bottnischen Seebusen bewachte.

 

Und am Abend dann in Umea ein Hotel gebucht.

Morgen geht es weiter nach Finnland

5.7.2026

 

Von Umea bis Inari

 

In Umea hatten wir das Glück ein sehr günstiges Hotel mit Frühstück zu finden.

An dem Tag war etwas Regen angesagt, aber wir hatten Glück.

Entlang des Bottnischen Meerbusen ging es bis Finnland.

 

Die Grenze war nicht zu erkennen, und erst an der Beschriftung erkannten wir, das wir in Finnland sind.

 

Hotel bei einer Tankstelle mit Pizzeria, perfekt.

 

Und dann weiter durch Finnland bis Inari.

 

Und am Weg dahin natürlich der Polarkreis und das Weihnachtsmanndorf.

Das es Touristisch ist wussten wir vorher.

Es war aber so extrem, das wir schnell weiter sind.

 

Viel Wasser, und auch immer wieder Rentiere auf der Strasse.

Die Gegend präsentierte sich abwechslungsreich mit vielen Hügeln und auch Kurven.

 

Inari angekommen, Campingplatz mit Zimmer und noch Essen ausgefasst.

 

 

6.7.2026

 

Inari bis Nordkapp

 

 

In Inari ging es früh am Morgen los.

Hier muss man nicht warten bis es hell wird, denn es ist immer hell.

 

Erst mal raus aus Inari und aufpassen das wir die Rentiere auf der Strasse nicht überfahren.

 

Und bei einem Cafe dann lecker Heidelbeertorte und Kaffee.

 

Nordfinnland war durchwegs interessant, bergig und teilweise Kurven.

Und eben überall Rentiere.

 

Die Grenze zu Norwegen war wieder unspektakulär und kaum vorhanden.

In Norwegen dann wieder alles sauberer um die Häuser und die Strecke nach Honingsvag war richtig interessant.

Um 14 Uhr waren wir im Hotel, das aber erst um 15 Uhr zum Einchecken öffnete.

Und es war der Treffpunkt für Motorradfahrer am Weg zum Nordkapp.

War nett, haben viele getroffen und geplaudert.

 

Und alle wollten um 2 in der Nacht an das Kapp, wir haben dann beschlossen erst um 4 aufzustehen, wenn der Rest um 2 dort ist.

Und das war genau richtig, wir waren alleine an der Kugel, und erst als wir fuhren kamen 2 weitere Motorradfahrer.

 

Und dann Glück, 15 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel.

 

Dann wieder zurück zum Hotel, Frühstück und ab geht es zurück nach Norwegen.

 

 

 

8.7.2026

 

Norwegens Norden und retour nach Schweden

 

Nach dem Frühstück in Hönningsvag ging es wieder zurück.

Entlang des Nordmeeres und durch Tunnel, die innen 9 Grad hatten.

Aber trotzdem wieder Kaiserwetter für die Ecke, Sonne und 15 Grad.

 

Irgendann bogen wir in die Richtung von Alta ab und haben uns den "Liegeplatz" der Tirpitz angesehen, die dort im Fjord versenkt wurde und am Grund liegt.

Davor ist ein Parkplatz, der Relikte des Schiffes beherbergt.

 

Wir sind dann gemütlich weiter den Fjorden entlang, durch Inland und genossen die Landschaft.

 

Irgendwann dann auf der Suche nach Hütten eine am Strand gefunden und bezogen.

 

Kaum waren wir drinnen, kam eine Frau und bot uns frischen Dorsch an.

Ihr Mann ist Fischer und der Kühlschrank übervoll.

Sie war froh wen gefunden zu haben der den Fisch nimmt.

Und wir hatten ein tolles und unerwartetes Abendessen.

 

In der Nacht kam der Regen.

Und am Morgen wollte der sich auch nicht verziehen.

 

Nach Studium der Wetterlage beschlossen wir, später wieder über Finnland Richtung Schweden zu fahren, weil dort das Wetter die nächsten Tage besser würde.

 

Also los, zuerst wieder die Fjorde entlang Richtung Trømso.

Da sind wir einen Fjord 50km entlang gefahren, um auf der anderen Seite wieder zurückzufahren.

 

Irgendwann ging es dann nach Finnland, und es wurde bergig.

Der Regen wurde auch stärker und wir hatten nur mehr 8 Grad.

 

Zurück in Schweden wurde es langsam besser, wenn auch nicht wirklich wärmer.

Irgendwann haben wir dann eine Hütte gesucht und bezogen.

Was wir nicht wussten, das die abgelegen vom Camp im Wald waren.

Dafür war es schön ruhig, dachten wir zumindest.

Bis die Huskies zu heulen anfingen.

Da war eine Huskyzucht für Schlittenfahrten.

Und über die Milliarden Stechmücken reden wir mal nicht.

 

Uns war auf jeden Fall kalt, und wir haben die Heizung in der Hütte mal ordentlich aufgedreht und mangels Kochgeschirr auch beschlossen mal einen Fasttag einzulegen.

12.7.2026

 

Quer durch Schweden

 

Von unserer bescheidenen Hütte in Lappesuandro ging es mal ohne Frühstück los.

Aber wir haben bald ein nettes Cafe gefunden und uns dort ordentlich mit Kaffee und Kuchen eingedeckt.

Für den Tag beschlossen wir, uns mal ein Hotel zu suchen und haben eines an einem Fluss gefunden.

 

Aber erst mal am Weg dorthin den Tag genießen.

Langsam wurde es wieder wärmer, und wir hatten teilweise 15 Grad.

 

Auf den Strassen immer wieder Rentiere, die den Verkehr aufhalten, und bei Jokkmok den Polarkreis wieder üebrfahren.

 

Ab und zu Kaffeepausen und wir kamen in unserem Sorsele River Hotel an, und genossen das günstige Abendbuffet.

 

Dann ging es weiter nach Östersund, und wir hatten einen echt guten Fahrtag und es wurde wieder langsam wärmer, 19 Grad war schon toll.

 

Von Östersund dann weiter nach Malung, quer durch Schweden am Inlandsvägen. Der teilweise echt interessant ist.

Malung dann ein Hotel gesucht, gebucht, keine Rezeption, alles mit Code. Im Ort zu einem Griechen essen gegangen, die hatten Pizza. (Beim Griechen).

 

Und die Landjugend hat mit ihren Anlagen auf Autos und Fahrrädern beim Auf und Ab fahren die Gegend beschallt.

Posing mal anders....

Druckversion | Sitemap
© Klaus Hübner