Klaus Reisepage
Klaus Reisepage

RUSSLAND - PAMIR 2018

Hier kann man meine Reise verfolgen , möglich mit dem S.P.O.T. Tracker

 

WO BIN ICH ?

Auf dieser Seite wird es ab nun immer Infos zu der Reise 2018 geben. 

 

Ich war mir lange nicht klar was ich 2018 mache, aber nun ist es entschieden.

 

Ich fahre alleine Richtung Mongolei, treffe dort meine Frau und in weiterer Folge Freunde, mit denen ich dann über den Pamir zurück fahre.

 

Ich will es diesmal einmal anders angehen:

 

Hinfahrt:

Nachdem in der Vergangenheit die Fahrt durch Russland immer auf der Heimreise war, und damit eher "schnell" will ich mir bei der Hinfahrt in Russland schon mal deutlich mehr Zeit nehmen.

 

Ich werde über Rumänien in die Ukraine einreisen, dort das alte Museum für Atomraketen Perwomaisk 300km Südlich von Kiew besuchen ( das war eine alte Russische Atomraketenstellung mit Silos ) 

 

Dann weiter nach Moskau und mir auch mal diese Stadt ansehen weil ich immer dachte " da kann ich auch so mal schnell hin " 

 

Weiter über Nishni Novgorod und Kasan ( 2 sehr schöne Städte ) über kleine Strassen nach Perm, dort das alte Gulag "Perm 36" ebenfalls ein Museum über die Gulags unter Stalin und später besichtigen und dann auch neue Strecken fahren, die ich so noch nicht gefahren bin.

 

Nebenstrecken über Irbit mit dem Ural Werk und weiter ...

Und auch über Tjumen und auch Tomsk.

 

Auch möchte ich mir Städte genauer ansehen, die ich so noch nicht genau gesehen habe.

 

Rückfahrt:

In der Mongolei dann mit Freunden die Rückreise in den Westen angehen, welche Strecke genau durch die Mongolei werden wir gemeinsam erarbeiten.

 

Weiter über Russland / Barnaul nach Kasachstan, dort vermutlich den Charyn Canyon und weiter nach Kirgistan und dann in den Pamir.

Dort werde ich die offene Rechnung mit dem Pamir hoffentlich einlösen.

 

Dann über Usbakistan und diesmal hoffentlich wirklich über Turkmenistan.

Wir werden versuchen mit einem Touristenvisum und einer Tour ( das macht Sinn, denn da kommen wir an Ecken die wir sonst nicht mit Transitvisa besuchen können )-

Die Tour selbst ist sehr günstig und damit OK.

Unbedingt ein Muss der Krater von Derweze " Hells Gate"

 

Danach Iran und ein paar Nationalparks und retour dann schnell über die Türkei bis nach Hause.

 

 

14.10.2018

 

Inzwischen habe ih schon viele Videos online gestellt.

 

Links in den einzelnen Ländermenüs findet ihr die Videos passend zu den Ländern

 

 

30.9.2018

 

Neuer Bericht Teil4 - Mongolei bis Ulaanbaatar und mit Familie nun online

18.9.2018

 

Links in den Reitern ( Unterseiten ) zu den jeweiligen Reiseberichten sind nun schon die ersten Videos online.

 

Teil 1 : Ukraine

Teil 2 : Chernobyl

Teil 3 : Russland bis zum Ural

11.9.2018

 

Erstes Video online!!

 

Teil 1 der Reise.

Ungarn - Rumänien - Ukraine

 

 

3.9.2018

 

Sofia bis Szeged / HU

 

In der Früh noch bei angenehmen Wetter aus Sofia weg, und der Tag wurde meist bedeckt und nicht zu heiss.

 

Ich bin auf die Autobahn, und nur das Stück an der Grenze führte dursch schöne Schluchten auf der alten Strasse. Auch kurze Regengüsse waren dabei. Nach der Hitze der letzten zeit sogar eine Wohltat.

 

Die Bulgarisch / Serbische Grenze war ziemlich überlaufen, lange Staus, doch hier konnte ich vorfahren und war relativ schnell durch.

 

In Serbien einfachn nur durch, bis zur EU Aussengrenze bei Ungarn.

Hier war es richtig überlaufen und Blockabfertigung, und das 3 x.

 

Es war sogar schwer da mit dem Motorrad vorzufahren.

Ich mußte über Gehwege, Grünflächen und zwischen den LKW durch um mich vorzukämpfen.

Als ich dann bei der ersten Blockabfertigung vorne war ließ mich der Zöllner weiter vor.

 

Dann wieder alles steht, wieder durch, irgendwqnn war ich mal in Ungarn.

 

Es war nach 18h und ich hätte die letzten Km noch heimziehen können, wäre dann um Mitternacht zu Hause gewesen.

Aber warum sollte ich das tun?

 

Kein Stress, lieber die letzten Kilometer am nächsten Tag relaxed fertigmachen, die letzten KM sind immer die Gefährlichtsten, weil man da schon weniger aufpasst und sich am Ende wähnt.

 

Und in Szeged hab ich das noch gut ausklingen lassen.

2.9.2018

 

Von Bursa ( die Stadt hat übrigens 2,3 Mio Einwohner ) hinaus und Richtung Marmarameer. 

 

Ich wollte Istanbul mit dem Verkehr auslassen und nur schnell über die Autobahn durch bringt auch nichts.

 

Also die Meerenge bei Cannakale mit der Fähre überquert, was auch eine nette Pause und Abkühlung bringt.

Dann weiter Richtung Erdirne und auf zur Grenze nach Bulgarien, ging zwar schnell, aber nicht so schnell wie Iran/Türkei.

 

Und bis Sofia gekommen, wo ich mir nach den langen Kebab Wochen nun mal endlich einen schönen Grillteller aus Schweinefleisch bestellt habe.

Inclusive Muskateller Grappa als Nachtisch.

 

Jetzt nuhr mehr knapp über 1000km. Wenn alles gut läuft bin ich in 2 Tagen daheim und werde feiern.

 

 

1.9.2018

 

Wieder unterwegs, Kappadokkien und bis Bursa

 

Gestern sitze ich noch in kayseri über den Dächern und lasse mir das Steak schmecken. Mit dem Wissen das mein Motorrad wieder fährt und ich in der Früh loslegen kann.

 

Und das mache ich dann auch.

 

Zuerst aber mal nach Göreme, das wollte ich schon am ersten Tag machen als ich eben die Panne hatte.

Dann weiter durch das Hochland nach Bursa, mit einer Abkürzung vor Ankara durch die Berge.

Und vorbei an 2 großen Salzseen.

Wieder 752 km geschafft. Und das auch noch relaxed mit vielen Stops.

 

Und wenn alles glatt läuft bin ich morgen in Bulgarien und damit wieder in der EU.

31.8.2018

 

Tee trinken und warten, aber es geht bald weiter.

 

Gestern war ja Türkischer Staatsfeiertag ( und nicht islamischer wie ich dachte )

 

Heute haben die BMW Mechaniker alles im Antrieb zerlegt und das defekte Radlager gefunden.

Wurde wohl vom lockeren Hinterreifen schwer beleidigt.

 

Aber egal, sie haben das Lager als Normteil in einem Geschäft gefunden, bei BMW hätte ich 2 Wochen warten müßen, weil es aus Deutschland kommt. ( hätte ich aber nicht gemacht, da wäre ich vorher heimgeflogen und hätte es selber geholt, Flüge gibt es um 95 Euro....)

 

Morgen geht es jedenfalls weiter, es wäre heute Abend schon fertig, aber es sit sinnlos Abends weiterzufahren....

30.8.2018

 

Zwangspause in Kayseri

 

Es hätte so ein schöner Tag werden können.

Frühstück über den Dächern von Erzincan.

 

Dann eine schöne Fahrt durch die Berge und Täler

Ich war nach 450km schon kurz vor meinem Tagesziel, Kappadokkien, dann plötzlich Geräusche aus dem Hinterrad und schlagen.

Also stehenbleiben, ich dachte das sich das Rad wieder einmal gelockert hat, doch leider nein.

 

Aber Glück im Unglück, eine BMW Werkstatt in 4km Entfernung, bin im 1. Gang hingeeiert.

Heute Feiertag, morgen wird gearbeitet, dann werden wir sehen. Entweder Radlager oder mit Pech Kreuzgelenk.

Beides kommt vermutlich vom lockeren Rad nach dem Stossdämpferbruch.

 

Aber ein richtig billiges Hotel im Zentrum gefunden und hatte dann Zeit die Stadt zu erkunden, und die ist wunderschön mit richtig alten Stadtmauern, Moscheen und Gebäuden.Hätte ich sonst nie gesehen.

Mal schauen wie lange ich hier gestrandet bin.

29.8.2018

 

Teheran über Täbriz bis " ES GIBT WIEDER BIER "

 

Der Morgenverkehr in Teheran ist einigermaßen moderat.

 

Bei mir war ja die Aufnahme des Wilbers Federbeines gebrochen, und eine Werkstatt hat mir das Federbein repariert und eine neue Aufnahme geschweisst, aus Eisen statt Alu. Um 23 Uhr wurde das ins Hotel geliefert und gleich eingebaut.

Am Morgen dann weiter nach Täbriz, wo ich den Friseur vom letzten Jahr besuchte und einen Motorradkollegen aus Salzburg traf, der mit seiner Frau am Motorrad auf Hochzeitsreise ist. Und das mehrere Monate.

 

Zeitig in der Früh weiter Richtung Türkei. Am Vormittag an der Grenze angekommen und ein "good Serviceman" hat für 10 Euro innerhalb 10 Minuten alles erledigt, ich musste selbst nichts machen. Carnet abgefertigt und alle Stempel im Pass.

 

Und in der Türkei waren es auch nur 15 Min bei der Einreise.

 

Immerhon noch bis Erzincan gekommen, flotte 770km mit Grenze.

 

Und es gibt endlich wieder Bier...

nach dem Iran mit seinen Zuckerfrucht Biersorten ohne Alkohol eine Wohltat.

27.8.2018

 

Ashgabat bis Teheran.

 

So, endlich raus aus Turkmenistan.

Um es kurz zu machen, ich möchte auf die REise durch Turkmenistan nicht verzichtet haben und kann Jedem auch dazu raten.

 

Aber es ist schon eine Plastikwelt. Am Land merkbare Armut und die Leute müßen richtig arbeiten, in der Stadt Ashgabat alles unwirklich weiß und sauber.

 

Man muß sich mal vorstellen, da ist der alte Präsident, der eigentlich bei bester Gesundheit war überraschend gestorben.

Und normalerweise würde der Parlamentspräsident dann der neue Präsident.

Und wie es der Zufall so will hat der gerade zu dem Zeitpunkt was ausgefressen und mußte ins Gefängnis.

Und so wurde ganz zufällig der Leibarzt ( und auch Gesundheitsminister ) vom alten Präsidenten der neue Präsident.

Was für ein Glück.

 

Und der mag zB keine schmutzigen Autos.

Wer mit ungewaschenem Auto rumfährt der zeigt das er keinen Respekt vor dem Präsidenten hat und bekommt eine Strafe.

Oder wer heiratet benötigt die Einwilligung des Prässidenten und muß sich mit seinem Bild fotografieren lassen.

Ebenso dürfen nur mehr helle Autos gefahren werden, und zufällig gibt es nur eine Firma die sowas verkauft, die gehört einem Verwandten des Präsidenten.

 

Der Präsident wird von den Leuten nur "Chef" genannt.

Auf der Prachtstrasse, die er jeden Tag fährt darf man nicht anhalten und auch nicht zu Fuß gehen.

 

Internet ist richtig überwacht und gesperrt.

 

Auch sonst ist das Land sehr eigenartig. Es besitzt einige der größten Öl und Gasvorkommen, die natürlich "Dem Volk" gehören.

Das hat aber nichts davon, ausser das überall in der Stadt schöne neue Prachtstrassen und weisse Prachthäuser gebaut werden.

 

Man darf keine öffentlichen Gebäude fotografieren.

An der grenze werden gerne die Laptops, Handys und Kameras angeschaut und es wird gelöscht. 

Ist mehreren Personen, die wir persönlich getroffen ahben auch passiert.

Ebenso bekommen Autos einen GPS Sender mit mit dem sie überwacht werden, abschalten oder das verlassen der vorgeschriebenen Route und nach 10min steht die Polizei da. Auch da haben wir Leute getroffen denen das passiert ist.

Nur eine Frage der zeit bis das Motorradfahrer auch bekommen.

betrifft nur Transit, mit Touristenvisum kein Problem.

 

Am Weg zur Grenze muß man erst einen schwer bewachten Posten passieren und darf danach auf 28km nicht mehr stoppen oder fotografieren.

Am Weg sind uns mehrmals Rudel von Gemsen über die Strasse gesprungen

Die Ausreise aus Turkmenistan war sehr einfach und die Einreise in den Iran schnell und unkompliziert.

 

Kurz nach der Grenze Geld gewechselt und statt dem offiziellen Bankkurs von 4.200.000 Rial für 100 $ haben wir 10.000.000 Rial bekommen.

 

Und im Iran war alles anders. Die Menschen haben uns umzingelt wenn wir wo standen und wollten Fotos machen.

Das Internet ist in Teheran wieder besser ( muß man sich mal vorstellen sowas zu sagen ) 

 

Pannen müßen wir auch beheben.

Bei mir ist die Aufnahme ( das untere Auge ) des Wilbers Federbeines gebrochen, das wird gerade repariert und ich hole das dann ab.

 

Am 2. Tag in der Früh gleich mal ein Platter am Vorderrad der AT. Alle haben mitgeholfen und uns mit Gebäck und Früchten versorgt und gute Tips gehabt.

Einer wollte uns auch gleich zu sich anch hause einladen zum Essen und übernachten. 

 

Bei der Africa Twin von Karim war gestern in den Bergen im Stau Elektronikausfall. Und damit auch Ausfall des DCT.

Roxi hat sofort einen Pickup organisiert und die Jungs haben die AT samt Karim und Roxy nach Teheran gefahren.

Ralf, Sven und ich sind mit dem Motorrad weiter und waren im Dunklen dann am Ziel.

Verkehr mörderisch in Teheran und karim sowie Roxy waren froh das nicht mit der AT erlebt zu haben.

Die Helfer wollten kein Geld und nur helfen, aber natürlich haben die Beiden denen ordentlich was gegeben.  

 

Heute haben wir den Fehler an der Elektrik gefunden, bzw wir wissen nicht warum es die Sicherungen wirft, aber man kann mal fahren und muß halt macnhmal wechseln. 

 

Also ein Tag um die Stadt anzusehen, die Wunden der Motorräder zu lecken und sich wieder reisefertig zu machen.

Wenn es so weitergeht sind wir in 2 Tagen in der Türkei.

 

 

24.8.2018

 

Samarkand bis Ashgabat/Turkmenistan

 

Von Samarkand ging es weiter nach Buchara, einer alten Wüstenstadt an der Seidenstrasse. Dann Khiva, Nukus und von dort nach Turkmenistan.

 

Nach 4 Stunden an der Grenze waren wir drinnen und es ging weiter zum "Tor zur Hölle" wie der Gaskrater genannt wird.

Und von dort nach Asgabat und heute ein Tag mit Stadtbesichtigung.

 

Morgen geht es an die Einreise in den Iran und wenn das Internet schneller und weniger beschränkt wird gibt es wieder mehr Infos und Bilder

19.8.2018

 

Von Dushanbe nach Samarkand.

 

Es ging über den neu eröffneten Grenzübergang bei Panjakent nach Usbekistan. Die Strecke dahin war ein Traum und die Einreise vergleichsweise schnell.

Und die Grenze spart gute 300km Umweg.

 

In Samarkand dann noch Abends die Lichtshow am Registan angesehen. 

Weiter geht es nach Buchara, ebenfalls eine beeindruckende Stadt an der Seidenstrasse

17.8.2018

 

Von Khorogh nach Dushanbe.

 

Das erste Teilstück nach Khalaikum war wieder ein sehr schlechter Teil, wenn auch deutlich besser als wir erwartet haben.

So ging es trotzdem gut dahin.

 

Es war etwas krass, so lange an der Afghanischen Grenze entlangzufahren und die Unterschiede zu sehen.

ist schon diese Ecke in Tajikistan nicht gerade die Modernste, so ist es in Afghanistan deutlich einfacher. In Allen Dingen, Strassen, Häuser usw....

 

In Khalaikum dann ein schönes einfaches Hotel am Fluss und wir sind da noch lange gesessen.

Ab hier wurden auch die Strassen deutlich besser.

Großteils guter Asphalt bis auf wenige Abschnitte mit Pässen, Umleitungen oder Baustellen.

 

Und dann geht es irgendwann von der Grenze weg ins Landesinnere, und die Kontrollen durch die Grenzposten verschwinden dafür steht wieder überall Polizei.

Die uns aber überraschenderweise in Ruhe läßt.

Da hier auch die Ecke ist, wo vor Kurzem das Attentat auf die Radfahrer gemacht wurde würde ich mich nicht wundern, wenn die da Befehl von "Oben" haben Touristen in Ruhe zu lasssen.

 

Eine Sache die mich etwas stört, wir sind hier in Muslimischen Ländern, die sind zwar sehr liberal aber man sollte doch grundlegende Dinge respektieren.

Und immer wieder sieht man Radfahrerinnen in Shorts und Spaghettiträgern am Shirt bzw auch Autos der Mongol Rallye wo dann Mädels aussteigen die Minirock tragen oder eben sehr freizügig aussehen.

Das muß nicht sein, denn auch wenn die Leute hier liberal sind, so etwas wird nicht gerne gesehen und zeigt von keinem Respekt.

Und gerade dieser wird bei uns in Europa ( auch teilweise zu Recht ) immer eingefordert.

Aber dann bitte auch umgekehrt daran halten.

14.8.2018

 

Von Osh bis Khorog

 

Erst mal schnell raus aus Osh und weiter bis nach Sary Tash.

Hier geht es ja weg zum Basiscamp des Peak Lenin, dem höchsten Berg Tajikistans mit über 7500M.

Wir sind allerdings die Route auf den Kyzyl Art pass gefahren, wo der Tajikische Grenzübergang auf über 4200M liegt.  Die Strasse dahin ist eigentlich übel, wenn sie trocken ist geht das gerade.

Schnell merken wir, das der Anstieg von unter 1000M auf über 4200M doch etwas streng ist und wir alle Probleme mit dem Luftholen haben. Auch jegliche Anstrengung führt sofort zu leichten Schwindelanfällen, und da gehören schon kleinste Täätigkeiten dazu.

 

Am Ak Beital mit 4655M angekommen wird das noch mal schlimmer.

Niemand von uns hätte gedacht das man das so schnell und stark merkt.

Übernachtung in Murghab auf 3700M und am nächsten Tag war schnell klar, wir wollen alle relaitv schnell wieder in tiefere Lagen.

 

Also auf direktem Weg nach Khorough. Auch wenn wir dann immer noch über 100km auf über 4000M rumgefahren sind, so wurde es in tieferen Lagen schnell besser.

Merken für das nächste Mal : Man benötigt Zeit zum akklimatisieren für die Höhe.

 

 

 

 

12.8.2018

 

Am Abend in Bishkek angekommen. Wir sind erst gegen 16h in Almaty los, da wurde die Africa Twin von Karim wieder fertig.

 

In Bishkek ein super Hotel gefunden, das Rixon.

Wir waren die ersten Gäste im Restaurant und haben dafür gleich 2 Pizzen gratis bekommen.

 

Heute dann eine Lange Etappe bis nach Osh, 670km standen am Plan.

Wir sind ja wegen den Reparaturen schon 2 Tage im Rückstand.

 

Erst mal ewige Baustellen und Regen raus aus Bishkek, dann in den Bergen immer Polizei die Touristen schröpfen will.

Da wurde ich letztes Jahr abgezockt mit Roland.

 

Und weil ich das wußte sind wir extra genau gefahren und haben uns exakt an die Beschränkungen gehalten.

Und was passiert?

An fast der selben Stelle wie 2017 ist der selbe Polizist und will uns wieder abzocken und bescheissen.

Erklärt uns wir sind 75 kmH in der 60er Zone gefahren.

Und zeigt uns die Fotos wo wir 75 fahren, aber in einem bereich wo 90 erlaubt sind.

Er versucht uns wieder zu überzeugen das wir alles falsch gemacht haben.

 

Mir reicht es, ich beschimpfe ihn als "Polizia korrupt" und erkläre ihm das ich nun das Konsulat anrufe. ( hab ich auch gemacht aber die waren Sonntag nicht da )

Ich weigere mich zu zahlen und Roxy schimpft ihn auch, auch Karim wird sauer.

 

Die merken das wir uns das nicht gefallen lassen und versuchen aus der Sache rauszukommen.

Ich fotografiere absolut offensichtlich die Polizisten mit den Autos und filme sie auch offen.

 

Dann versuchen sie mit Ralf freundlich zu sprechen und erklären ihm, weil wir Touristen sind dürfen wir weiterfahren.

Das ich nicht lache. Weil wir Touristen sind versuchten die uns abzuzocken.

Nur weil wir so vehement verweigert haben und mit ihnen geschimpft war ihnen das dann etwas zu haarig.....

 

Jedenfalls sind wir weiter, und eine 2. Polizeikontrolle haben wir auch kostenlos hinter uns gelassen....

10.8.2018

 

Inzwischen in Almaty angekommen.

 

Nach der Reparatur unserer Gabelsimmerringe sind wir noch weiternach Rubztovsk an der Kasachischen Grenze und am nächsten Tag dann über die Grenze und weiter nach Ucharal.

 

Wir haben aber die Strecke etwas unterschätzt.

Auch wenn ich diese schon 2 x von der anderen Seite gefahren bin so war es diesmal etwas länger und wir fuhren bis kurz vor Mitternacht über üble Schlaglochpisten im Dunklen.

Das ist so gar nicht lustig.

 

Und der Gabelsimmerring der Africa Twin hat sich nochmal verabschiedet, Und das obwohl es ein Original Honda Ersatzteil ist.

Mein Nachbau Simmerring der BMW hält hingegen.

 

Also haben wir um Mitternacht eine wirklich üble Absteige gefunden ( nach 200km nichts im Dunklen ) und sind heute Morgen weiter nach Almaty.

 

Da haben Karim und ich einen Biker aufgahalten und uns von Ihm zu einer Werkstatt lotsen lassen.

Fazit: Der Simmerring wird morgen nochmal getauscht und am Nachmittag soll es weitergehen nach Bishkek.

8.8.2018

 

Von Olgii früh weg zur Grenze und wir dachten es kann ja schnell gehen.

Aber das war ein Irrtum.

Wir wurden von den Kasachen in der Ecke wieder mal verarscht.

3 Männer blockierten die Fenster der Zollabteilung und nahmen immer die Pässe Ihrer Landsleute entgegen und ließen uns nicht vor.

Erst als Karim mal zu Schreien anfing, und ich dann auch wurde es etwas einfacher.

Aber immer noch 5 Stunden Grenze wegen dieser Idioten.

 

Wir kamen dann natürlich nicht mehr weit.

 

Aber egal, unterwegs im Altai ein Zimmer suchen und in der Früh weiter nach Barnaul.

 

Hier haben wir eine kleine Verzögerung da Karim und Ich unsere Gabelsimmerringe reparieren lassen müßen.

Diese sollen nun Mittag fertig werden und dann können wir weiter.

5.8.2018

 

Altai bis Khovd und weiter nach Olgii.

 

Die 450km bis Khovd waren sehr entspannt. 

Alles Asphalt und so kommt man gut voran.

 

In Khovd waren die restlichen 4 Abends noch unterwegs und hatten gleich wieder unangenehme Begegnungen mit Betrunkenen Mongolen.

Leider sind diese Vorfälle im westlichen Teil der Mongolei immer wieder anzutreffen.

 

War bei meinen letzten Reisen hierher auch immer so, in der Gegend von Olgii und Khovd ist es immer wieder spannend.

 

Heute auch ein schöner Fahrtag, ein Teil Asphalt, dann Offroad.

Und eine kurze Sturmeinlage, bei der ein Wolkenbruch ganz knapp an uns vorbeizog.

Während wir gespannt dem Spektakel zusahen hat der Sturm hinter unserem Rücken Karims Africa Twin umgeworfen.

War also echt windig.

 

Aber wir sind gut in Olgii angekommen und verbringen nun den letzten Tag in der Mongolei.

 

Morgen geht es nach Russland.

 

 

3.8.2018

 

Uliastay bis Altai

 

Heute gung es frisch erholt wieder weiter.

Die Mägen von Karim und Roxy spielten nicht mehr verrückt und meine Verkühlung wurde besser.

 

200km bis Altai auf eigentlich guten Offroad Pisten lagen vor uns, und es ging wirklich gut dahin.

Auch wenn wir heute gemütlich machten kamen wir sehr entspannt am mittleren Nachmittag in Altai an.

 

2.8.2018

 

Weiter ging es von Kharkhorin zum Tsaagan Nuur, dem Weissen See.

Dort haben wir uns einfach ein Ger Camp gesucht da wir ziemlich ausgekühlt waren, ganzer Tag nur im Regen gefahren und so die wirklich schöne Landschaft, die sich gerade hier stark verändert nicht ausreichend bewundern können.

 

Es geht langsam bergauf und wir kommen auf neuen Asphaltstrassen gut voran.

 

Am 2. Tag wieder im Regen losgefahren und diesmal ist es etwas zäh. 

Anfangs Asphalt, doch immer wieder sehr lange Baustellen, die wir in teils üblen Matsch umfahren müßen, und das länger, also -zig Kilometer.

 

Wir sind über 2 Bergpässe mit über 2500 Hm.

 

Teilweise kommen wir wieder auf die vorbereitete Strasse, die mit Erd und Schotterhaufen immer gegen zufahren gesperrt ist, aber man kommt besser voran.

 

Mittagessen und aufwärmen in Tosontsengel, dann den Rest der Strecke in Angriff genommen, das waren nochmal 180km. 

Und hier ging es wieder mit üblen Schlammpassagen weiter und die letzten 70km waren nur mehr Schlaglochpiste und rutschig vom Regen.

Wenn auch Gottseidank der Regen hier aufgehört hat, sonst wäre das absolut übel geworden.

 

 

Die ersten Federn wurden dabei auch schon gelassen.

Das Motorrad von Ralf hat sich im Sand eingegraben als er durch eine Grube auf die Strasse zurück wollte, dort war es im Sand echt übel.

 

Karims Kofferträger haben sich verbogen auf den Strecken und wurden heute in einer "Werkstatt" rustikal gerichtet.

 

Karim und Roxy haben sich wohl gestern eine Lebensmittelvergiftung eingeholt und ich mir eine Verkühlung mit leichtem Fieber.

Also heute ein "Krankentag" in Uliastay

 

 

 

30.7.2018

 

Heute ging es nach dem ausfassen der Bikes von der Spedition am Nachmittag noch bis Karkhorin

29.7.2017

 

Die restliche Meute ist angekommen.

 

Ab morgen geht es zurück nach Europa und es beginnen die Berichte über die Rückreise..

 

 

27.7.2018

 

Langsam geht mein Aufenthalt hier dem Ende zu.

Noch 2 Tage dann kommen Karim, Roxy, Ralf und Sven und es geht Montag zurück Richtung Heimat.

 

Viel Rumfahren in der Gegend von Ulaanbaatar.

Ausflüge nach Gachuurt und Terelj, in den Hustai Nationalpark zu den Przewalsky Pferden und in Mongolische Ger Camps.

 

Dazwischen Abends in die Stadt und natürlich. Essen !!!

24.7.2018

 

Die ersten Berichte sind auf meiner Seite zu finden.

 

Einfach Links in der Seitenleiste auf die entsprechenden Berichte klicken.

 

Teil 1 Ukraine, Teil 2 Chernobyl und Teil 3 Russland sind online mit Bildern 

19.7.2018

 

Nachtrag:

Ulan Ude bis Ulaanbaatar

 

In der Nacht kurz vor Mitternacht hat Viktor dann doch noch die Reifen ins Hotel gebracht.

Ich hab aber beschlossen diese mitzunehmen und aus Zeitgründen erst in der Mongolei zu montieren.

 

Die Fahrt war dann unspektakulär, ich bin gegen Mittag an die Grenze gekommen, in der Mittagszeit natürlich nur ein Posten besetzt und so hat der Grenzübertritt doch über 2 Stunden gedauert.

 

Aber egal, dann weiter und immer in kurze Regenschauer gekommen. Aber immer erst am Ende des Gewitters. teilweise waren die Strassen mit kleinen Muren verlegt, aber alles fahrbar. 

Dann trotz nasser Strasse wieder schönes Wetter und eine gute Ankunft in Ulaanbaatar.

Dort wartete ja schon Kaltes Bier und Essen auf mich.

 

16.7.2018

 

Nach einer Fahrt mit Gewitter und 2,5 Stunden Grenze bin ich am Abend gut in Ulaanbaatar angekommen.

 

Jetzt wird mal relaxed und die Tage gibt es dann viel mehr Bilder....

15.7.2018

 

Bin in Ulan Ude angekommen, letzter Abend in Russland.

 

Habe mir hier für Russland Reifen bestellt und auch ausgemacht das die gewechselt werden, aber das haut gar nicht hin, es ist 23 Uhr und der Typ sagt immer er kommt gleich.

Hab Ihm jetzt eine Nachricht geschrieben, das mich das nicht interessiert und ich schlafen gehe.

 

Um die Uhrzeit fahre ich sicher nicht mehr Reifen wechseln.

 

Aber Ich wäre nicht Ich, wenn ich nicht einen Plan B hätte.

In Ulaanbaatar liegen Reifen für mich bereit, und die werde ich dort aufziehen lassen, und der Russe in Moskau bekommt eine schöne Beschwerde.

 

Morgen früh los und dann ab in die Mongolei.

Bei dem Unfallort vom letzten Jahr werde ich eine Gedenkminute abhalten...

 

Und dann am Abend hoffentlich wieder meine Frau treffen

 

 

14.7.2018

 

Bis Irkutsk und weiter zur Schamaneninsel Olchon am Baikalsee.

 

Nach Igor ging es mal gemütlich los.

Ich wollte eigentlich früher in Irkutsk ankommen, aber viel Regen und vor Allem lange Baustellen machten mir einen Strich durch die Rechnung.

 

Aber egal, war trotzdem ein schöner Weg, auch wenn es dann echt kühl wurde.

Hab mir sogar dann noch eine Lage unter der Jacke angezogen.

 

In Irkutsk dann noch gemütlich in der Stadt rumgelaufen, gut gegessen und beschlossen, das ich am nächsten Tag mal öffentlich auf die Insel Olchon fahre.

 

Nach 9.000km hatte ich mal Lust was Anderes zu machen.

Also im Hotel abgeklärt das ich Motorrad und meine Sachen da lassen kann, kleinen Rucksack gepackt und mit dem Taxi zum "Avtovoksal" also den Busbahnhof. dort nach einem Ticket gefragt und 15 Minuten später waren wir unterwegs zur Insel Olchon.

 

Sind doch gute 300km inklusive einer Fährübersetzung auf die Insel.

Um 16.30 im Zentrum von Chushir angekommen und erst mal "Nikita" gesucht.

Jeder hat mir den Tip gegeben, da einzuchecken.

 

Nikita war wohl der Erste und macht das mit viel Liebe, und es stimmt. Seine Hotelanlage ist wie ein großes Ethnodorf und landestypisch gebaut.

Und voller Kunst.

 

Also sofort ab zum Schamanenfelsen, wegen dem die Ecke auch so berühmt ist.

Ist er doch eines der größten heiligtümer der Buriatischen und Mongolischen Schamanen und deren Anhänger.

 

Der Tourismus hat aber auch hier Einzug gehalten. Ganze Schwärme an Chinesischen Gruppen haben leider keinen Respekt und klettern überrall rauf und schreiben ihre namen auf die Felsen, auch wenn überall gebeten wird das nicht zu tun.

Dazu wird dann mit lauter Musik Party am Felsen gemacht.

 

Allerdings habe ich auch viele Hongkong Chinesen getroffen, die waren meist Alleinreisende und viel cooler drauf.

 

Für mich war es ein schöner Abend und Morgen auf Olchon, hätte da schon früher herkommen sollen.

Werde ich wieder machen, dann aber mit nochmal mehr Zeit um sich die Insel besser anzusehen.

 

Heute Früh wieder im Hotel nach einem Bus gefragt und retour nach Irkutsk.

 

Morgen geht es weiter nach Ulan Ude, ist ein kleiner Tagesausflug mit 430km, und Mintag vermutlich nach Ulaanbaatar wenn alles mit meinen Reifen in Ulan Ude klappt.

 

 

12.7.2018

 

Bei Igor in Tayshet.

Ein Muss wenn man hier vorbeikommt.

Man kann bei Igor zu Hause schlafen, Günstig für das Gesamtpaket mit Schlafen, Essen, Bier und Banja.

 

Ich hab mich echt schon drauf gefreut, mit Igor kann man gut Deutsch plaudern. Später kamen noch ein Englisches Paar und wir hatten echt Spaß.

 

Nach der Banja wieder wie ein neuer Mensch.

Ich kann nur empfehlen, wer da lang kommt, einkehren!!

 

 

10.7.2018

 

Gestern war mein Plan von Novosibirsk über eine Nebenstrecke nach Tomsk zu fahren und bis Mariinsk zu kommen und dort ein Hotel zu suchen, nicht ganz 500km.

 

Die Strecke nach Tomsk ist echt schön, und Tomsk eine alte Russische Universitätsstadt. Und sie war früher Mal die Hauptstadt eines riesigen Sibirischen Verwaltungsbezirkes.

 

Sie hatte dann nur Ende des 19. jahrhunderts das Pech, das man wegen der einfacheren Querung über den Ob die transibirische Eisenbahn an einem kleinen unbedeutenden Städtchen 250km weiter südlich plante.

Damit verlor Tomsk an Bedeutung.

 

Diese kleine unbekannte Städtchen heißt übrigens Novosibirsk und ist mit ca 1,5 Mio Einwohnern heute die heimliche Hauptstadt Sibiriens.

 

Aber weiter, von Tomsk nach Mariinsk und da wurde auch eine 30km Schotterpassage eingelegt, die wohl länger schon so ist.

Aber gut zu fahren und am späten Nachmittag in Mariinsk begonnen ein Hotel zu suchen.

 

Im ersten Hotel schaut mich der Typ an und meint alles voll. Mir war klar das stimmt nicht, da war nichts voll, aber weiter, selbes im nächsten Hotel, die wollen entweder keine Ausländer oder keine Motorradfahrer.

Egal, Mariinsk selbst ist nicht wirklich das Highlight wo man übernachten muß, so habe ich beschlossen die knapp 400km bis nach Krasnojarsk durchzufahren und mir so am nächsten Tag einen Austag zu gönnen.

 

So kann ich die BMW dort zum Service geben, Öl wechseln und Ventile einstellen ( Um das Geld das man hier für die Arbeitsstunde nimmt muß man das nicht selbst machen ) und mich selbst auch mal zum Friseur bringen und lange schlafen.

 

Und so war das auch, gegen 23.30 ins Hotel, noch Jause und Bier geholt, und heute rumlungern.

 

Morgen hole ich die BMW ab und fahre weiter zu Igor nach Tayshet um mich in einer Russischen Banja ( Sauna bzw Waschhaus ) mal ordentlich zu erholen.

 

Übrigens, Ab Perm bis hierher ist es fast bis 23 Uhr hell, ab 22.30 wird es langsam dunkler.

Und es ist Morgens auch deutlich früher hell.....

8.7.2018

 

Wunderbares Wetter und ein wirklich schöner Fahrtag.

Die Strecke selbst ist ja eher flach und eintönig, trotzdem mag ich das Eck, weil es so anders ist. 

Man findet Felder mit Buchweizen, aber auch allgemein viel landwirtschaft hier mit riesigen Feldern.

Dann ist es teilweise wieder sumpfig, klar, der Permafrostboden taut im kurzen Sommer .

 

Ich bin gut vorangekommen, und hier auf der Hauptstrecke wieder viele Blitzer.

Aber ich fahre ja nie zu schnell, also meistens nicht, also oft nicht, also, ach egal, man hat mich noch nie erwischt.

 

 

Ein schöner Tag bis Novosibirsk.

Habe dann am Abend auch gleich ein deutsches Paar getroffen, die auch in Omsk waren.

Mit dem Auto unterwegs durch Russland. 

Echt nette Leute und wir sind auch lange gesessen.

 

 

7.7.2018

 

Gestern bis Ishim, heute bis Omsk

 

In Irbit wollte ich noch die Ural Werke besuchen, aber das Museum war wegen Umbau genau da zu.

Egal, ich hatte eh Ärger mit meinem Garmin Navi weil es nicht hochstarten wollte und bin halt dann weitergefahren.

 

Das Eck ist auch richtig schön und die Nebenstrecken haben mir echt gut gefallen.

In ishim ein Hotel gesucht und noch mit dem Taxi in ein Restaurant fahren lassen, so ein richtig gutes mit hochgehaltener Tradition.

Taxi war 3 Euro mit warten, Essen 7 Euro mit Bier.

 

In Ishim dürte gestern ein Norweger einen gröberen Motorradunfall gehabt haben, ich hatte das erst heute gehört.

Schade, hoffe das es ihm nicht zu schlimm geht.

 

Kaum heute wieder auf die Hauptstrecke gekommen ist auch schon die Dichte der Radargeräte und Polizei extrem. Ich hab die immer rechtzeitig bemerkt so das nix passiert ist.

Und die Russen warnen sich ja immer gegenseitig.

 

Omsk heute wieder ein Spaziergang am Irtsch und mein Lieblingssrestaurant im Park. Das dürfte aber jedesmal wenn ich da bin einen neuen Besitzer haben. Zumindest sieht es danach aus.

 

Morgen weiter nach Novosibirsk und dann Tomsk, eine alte Kultur und Universitätsstadt.

 

5.7.2018

 

Von Perm bis Irbit.

 

Wieder mal bemerkt, Russland ist am Schönsten wenn man Nebenstrassen fährt. 

Da sieht man wirklich viel mehr und es ist abwechlungsreicher.

 

Bin in der Vergangenheit immer mit der Heimreise viel zu schnell durchgezogen.

 

 

Heute von Perm erstmal ins 100km Entfernte GULAG Museum Perm 36.

Dafür das es noch ein eher harmloses Gulag war schon erschreckend genug.

Gab auch Ausstellungen über ein Gulag zur Urangewinnung im Osten bei Magadan und den Bau des Kolyma Highways.

 

Dann aber weiter bis Irbit..

Quer über den Ural, der hier bis 500 m hoch wird bei den "Pässen"

 

Und Asien habe ich dabei auch erreicht.

 

In Irbit angekommen ein Hotel gesucht und landestypisch gegessen.

Morgen wird das Ural Museum besucht uind dann weiter nach Ishim.

 

4.7.2018

 

Der Weg ist das Ziel, nicht die Stadt.

 

Heute bis nach Perm im Ural. Aber die Stadt war nur Nebenschauplatz.

 

Ich wollte eine neue Strecke fahren, die ich noch nicht kenne, und das hat sich ausgezahlt.

 

Die M7 weg von Kazan, anfangs etwas öde weil gut ausgebaut.

Als die Strecke dann nach Norden abbiegt wird es wirklich traumhaft.

sehr Kurvenreich, man glaubt es kaum, sogar Schilifte gibt es an 300 M Hügeln.

 

Und zwischendurch ein Gewitter, das es in sich hatte, rundherum sind Blitze eingeschlagen und ein Unwetter, das sogar die Regenklamotten nur bedingt geholfen haben, weil es überall reindrückte.

Und nichts zum unterstellen, also schnell durch und hoffen das es am Horizont heller wird.

War auch so, nach 50km wieder alles gut.

 

Morgen geht es weiter nach Irbit zum Ural Museum.

 

 

3.7.2018

 

 

Heute bis Kazan, war ein kurzer Fahrtag mit 400km.

Ganz relaxed aus Nishni Nowgorod weggefahren und nochmal durch die Stadt.

 

Sowohl Kazan als auch Nishni Novgorod sind sehr schöne und saubere Städte mit einem alten Stadtkern.

 

Anbei die Fotos von gestern und heute.

Am Abend noch in einem Art Restaurant essen, das war richtig cool. Junge Leute die sich Mühe geben was Schönes zu machen, für die Optik und den Magen.

 

 

2.7.2018

 

Ich bin inzwischen in Russland angekommen und schon in Nishni Novgorod.

 

Der Grenzübertritt ging einigermaßen schnell und ich war in Russland.

Hier war auch der starke Regen vorrüber, der mich in der Ukraine 400km begleitet hatte.

 

Am ersten Tag noch bis südlich von Moskau wo ich mir unterwegs ein einfaches Quartier suchte. Dann weiter nach Nishni Novgorod.

An dem Tag fanden auch Fußballspiele statt, die habe ich aber gemieden.


Die Stadt ist so schon sehr beeindruckend.

 

Weitere Bilder folgen.

 

Nächster Halt Kazan.

 

 

 

 

30.6.2018

 

Heute Chernobyl.

Und ich muss sagen, das hat mich auch wieder sehr bewegt.

2 Tage hintereinander extreme Eindrücke und Infos.

 

Erst mal ein paar Zahlen:

 

26.4.1986 explodierte der Reaktor nach einigen Tests.

 

Bei den Aufräumarbeiten waren 100.000 Armeeangehörige beteiligt, die Schutt wegräumten und dabei wegen der hohen Strahlung nur zwischen 45 Sec und max 2 Minuten Zeit hatten bevor sie eine tötliche Strahlung abbekamen.

 

Dann noch 400.000 Liqidatoren die ebenfalls den Reaktor stabilisierten.

 

Und dann noch 100.000 Minenarbeiter, wovon immer 10.000 gleichzeitig arbeiteten.

Diese gruben unter dem Reaktor einen Raum, denn man ging davon aus das das Plasma mit über 3000°C auch den Boden durchschmelzen würde, und man wollte eine Kühlung installieren falls es an der Oberfläche keinen Erfolg bei der Eindämmung gab.

 

Ebenso wurde deswegen alles Menschenmaterial so hemmungslos in den Reaktor geschickt, weil man davon ausging das eine zweite Explosion passieren würde und diese mit 3-5 Megatonnen das Mehrere Hundertfache von nagasaki und Hiroshima erreichen würde an Vernichtung.

 

Die Millionenstädte Minsk und Kiev wären dem Erdboden gleichgemacht worden, zig Millionen Tote wurden befürchtet.

 

Nach 2 Tagen an Arbeit ( es wurden Borsäure und andere Materialien von Hubschraubern in den Reaktor geworfen ) stand die Chance einer neuen Explosion nur mehr (!!) bei 50%

Und eine Woche später nur mehr bei 30%

 

Offiziell gab es 127 Tote, und es wird inoffiziell eine Zahl von ca 4000 angegeben.

Wissenschaftler schätzen aber 20 % Todesopfer bei 600.000 Arbeitern nur das ist nicht wirklich beweisbar, denn bei Tod nach 10 Jahren ist es wissenschaftlich schwer zu beweisen ob es direkt vom Reaktorunfall kam oder andere Gründe hatte.

 

Die Städte Chernobyl ( über 10km vom Reaktor entfernt ) und Pribiat sind heute wieder zugänglich.

In Chernobyl wohnen die 2500 Arbeiter die alle Reaktoren stillegen und sonstige Arbeiten verrichten, Pribiat ist eine Geisterstadt wo sich die Natur alles zurückholt.

 

Radioaktivität ist nur mehr in Pribiat krass und einigen Hotspots.

Auf Kurze Zeit kein Problem, selbst tägliches Arbeiten geht problemlos.

 

Wir waren 150m vom Sarkophag entfernt und da waren die Werte niedriger als in vielen anderen Bereichen.

Gerade da wurde wirklich dekontaminiert.

 

Anbei Bilder, in pribiat direkt neben dem Atomkraftwerk ist es sehr unwirklich, die Leute ließen bei der Evakuierung alles liegen denn man dachte das sie 3 Tage später zurückkommen.

Die Zeit ist in den Schulen, Kindergärten, Wohnungen, Restaurants usw stehengeblieben.

 

Ebenso besichtigt haben wir DAUR, eine Versuchseinrichtung für Horizontüberschreitendes Radar zum Erkennen von Raketenstarts in den 70ern.

 

 

 

 

 

29.6.2018

 

Der Tag war fahrerisch unspektakulär, aber trotzdem sehr intensiv.

 

In der Früh um 7 Abfahrt, wollte ich doch die Kilometer vom Vortag einholen und trotzdem am Abend in Kiev sein.

 

Ich wollte mir ja unbedingt das Museum für Atomraketen, eine Ehemalige Abschussanlage in Pervomaisk ansehen.

 

Dachte ich bei der Hinfahrt das ich mir das schnell ansehe und Fotos mache so war schnell klar, für den Ort benötigt man Zeit.

Es ist schon etwas Bewegendes an einem Ort zu stehen, der unbekannt war aber der ziemlich Geschichte machen könnte und was da abgegangern wäre. 

Orte wie diese hätten die Welt grundlegend verändern können.

 

Eintritt wurde keiner verlangt, man sagte mir auch ich solle mein Motorrad ins Gelände fahren für Fotos, niemand wollte Geld, ich hätte es hier verstanden.

 

Man wollte nur das ich mir das Museum ansehe, wo auch Bilder waren, was Atombomben anrichten können.

 

Ich wurde sehr nachdenklich da und hab doch mehr Zeit verbracht als gedacht.

 

28.6.2018

 

Gestern kein Internet, deshalb heute die Infos.

 

Gemütlich weg und hatte als Tagesplan 780km, wobei mir klar war das schaffe ich nicht, aber man braucht Ziele.

 

Nach 10 km die Grenze zur Ukraine und es ging schon unangenehm los. 

Der Grenzer der die Laufzettel ausgibt will Kohle, sonst bekommt man keinen Laufzettel, und kein Laufzettel ist kein Grenzübertritt.

Der zweite Grenzer findet ein Messer und will 50 Euro.

Ich sag ihm dann soll er das Messer behalten, ich kaufe mir ein Neues, ist billiger.

( und mit dem Messer hatten nicht Mal die Russischen Zöllner ein Problem bisher )

Für 10 Euro darf ich es doch mitnehmen.

 

Kurz nach der Grenze treffe ich Egidijus, einen Spanier und wir fahren ein Stück gemeinsam, bis zur Polizeikontrolle, die sind wieder erfinderisch und nehmen uns erstmal die Papiere ab. Werden dann auch richtig aggressiv und es wird klar, da besser langsam. 

90 Euro wechseln die Besitzer, und die Banditen ( anders kann man die Polizisten in der Ukraine nicht nennen ) lassen uns laufen.

 

Ich hab den Eindruck es wird schlimmer, ich war 4 x hier und jedesmal wird es krasser mit der Abzocke.

Wird Zeit das der Russe denen richtig aufs Maul haut und damit Ruhe ist, in Russland haben ich solche Probleme nie gehabt, im Gegenteil , die waren immer Korrekt.

 

Also fing mein Tag in der Ukraine schon mies an.

 

Ich hatte mir auch eine Abkürzung im Ukrainisch/ Moldawischen Grenzgebiet rausgesucht weil ich nicht den großen Umweg fahren wollte.

Der stellte sich als durchaus kreativ heraus.

 

Richtige Nebenstrassen wo man ewig niemand sieht und dann Feldwege mit Schlamm.

 

Dazwischen treffe ich einen Biker mit Pan European, der mich stoppt weil ich Schrauben bei meinem Schmutzfänger verloren habe und der fast runterfällt. Normal würde ich das einfach wegmachen und zu Hause neu, aber ich muss mitfahren und das richten.

 

Also ab zu Vitali und Juri, die Schrauben sind in 3 Minuten drinnen und dann Kaffee.

 

Die Jungs haben mich gleich wieder für die Korrupten Beamten entschädigt und ich war mit der Ukraine wieder versöhnt.

 

Nach einer Odyssee im Grenzgebiet ( vielleicht war die Abkürzung doch nicht so schlau ) treffe ich in einem kleinen Städtchen ein und suche ein Hotel.

War nicht einfach, die wollten nicht. Ich höre immer wieder "Nemetzki" also Deutscher, und "nein, leider voll" .

Keine Ahnung was die für ein Problem hatten.

Im letzten Hotel hatte ich Glück, vermutlich auch nur weil in der Absteige sonst keine Gäste waren.

 

Um 22h dann noch in ein Restaurant, dann ich hatte seit dem Frühstück nix gegessen.

Kaum sitze ich kommt ein Gewitter und der Strom ist weg.

Also Küche zu, kein Essen, nur Bier.

Auch gut, 2 Bier und ab ins Bett.....

 

An dem Tag hab ich auf den Strassen gerade mal 500km geschafft

27.6.2018

 

Erster Tag unterwegs.

 

Budda sagt ja in Form von meiner Frau als Sprachrohr das man am Dienstag keine weite Reise starten, soll, das bringt Unglück.

 

Also noch mal den Grill angeworfen und Mittwoch los Richtung Osten.

 

Schnell durch Ungarn und weiter nach Rumänien Richtung Ukraine.

762km, davon 400km Regen.

 

Und die Strassen um Baja mare waren sowas von extrem rutschig, das war ein Eiertanz und immer eine Überraschung beim Gas geben.

 

 

17.6.2018

 

In 10 Tagen geht es los.

Letzte Vorbereitungen am Motorrad.

 

Wilbers Federbein, 4xLED Zusatzscheinwerfer, Touratech Koffer und Sitzbank, Navi montieren, Service usw.....

 

Das Carnet ist inzwischen da für den Iran, und es gibt das Visa ( zumindest für 3 von 5 ) für Turkmenistan, wir sind aber zuversichtlich das die restlichen 2 Ihres auch noch bekommen.

 

Dafür hat die Visaagentur www.visaworld.com vollkommen versagt. 

War ich am Anfang echt happy weil die Russland suer schnell und kompetent ( und auch preislich sehr OK ) machten, so hat bei der weiteren Bearbeitung von Usbekistan und Iran eine Mitarbeiterin wirklich versagt.

 

Ich habe einen Pass und alle Unerlagen dorthin gebracht. Ebenso hatte ich eine Referenznummer aus dem Iran ( Bestätigung für das Visa ) und man hätte nur mehr das Visa machen müßen. habe ich schon mal selbst gemacht und wäre kein Problem, nur aus Zeitgründen habe ich das der Agentur gegeben, damit alles auf einmal geht.

Mit einem Papier, wo ich die genauen Ein und Ausreisezeiten aufgeschrieben habe. 

Bei der Abgabe merkte ich schon das die Mitarbeiterin etwas verpeilt war, mir nicht richtig zuhört und alles verwechselt obwohl ich es 3 x erkläre.

Ich habe kurzfristig überlegt ob ich mich doch an jemand Anderen wenden soll, habe es aber dann nicht gemacht.

 

Das war ein Fehler.

Denn sie hat es versemmelt und ein falsches Einreisedatum angegeben.

Und nun doktern die dort seit Wochen rum, um das Visa neu zu machen, neue Referenznummer usw....

Habe heute mal ein böses mail geschrieben, ich hab langsam die nase voll von der Agentur, wenn die es nicht mal schaffen ein Papier zu lesen und richtig zu bearbeiten, wo alles genau draufsteht....

 

Trotzdem wird es irgendwie funktionieren.

 

 

Hier werdet Ihr nun immer mit neuen Infos versorgt, beginnend mit den Vorbereitungen.

 

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