Klaus Reisepage
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TEIL 2 - MONTENEGRO UND ALBANIEN

Teil 2: Albanien und Montenegro

 

 

Nach einem absolut ausgiebigen Frühstück geht es Richtung Grenze zu Montenegro.

 

Es ist noch Nebel im Tal, aber alle haben uns versprochen dass es ein schöner Tag wird und kein Regen mehr kommt.

Es geht auf der anderen Seite des Flusses Drina dahin, auf einer Straße, die sehr eng ist und schon viel Jahre nicht mehr wirklich gewartet wird.

 

Die Grenze selbst geht einigermaßen flott, auch wenn hier auf der Montenegrinischen Seite einige Autos anstehen und wir vorfahren und uns vorne einreihen. Was bei ein paar polnischen Urlaubern zu Unmut führte. Einheimische haben uns aber weitergewunken. So unterschiedlich sind die Leute, wenn es um Motorräder geht.

Hier fahren wir nun der Piva entlang, und die Landschaft ist sehr eindrucksvoll, schlängelt sich doch die Straße an der Felswand einer Schlucht dahin, quert eine sehr imposante Brücke, die einem das Fürchten lernt, wenn man dort steht und ein LKW oder Bus fährt darüber.

Dann auf der anderes Flussseite weiter durch in den Felsen gehauene Natur Tunnel bis es zu einer Staumauer weitergeht.

 

Alle diese Bauwerke stammen noch aus der Tito Zeit und das merkt man auch.

Nach einer Zeit entlang des Stausees biegen wir links hinauf Richtung Durmitor ab.

Es geht durch teilweise steile Tunnels mit Kehren den Berg  hinauf.

Die Aussicht hier ist fantastisch.

 

Und wie versprochen haben wir super Wetter am Durmitor, und  damit war klar, der Stopp am Tag davor in Foca war genau richtig.

Eine kurze Pause mit gutem Kaffe und Heidelbeerkuchen ( Blaubeer ), selbstgemacht natürlich, war einfach Pflicht.

 

Am Sedlo Pass bekam die Drohne dann auch wieder einmal einen Auslauf ( Flug ) und wir kamen langsam weiter Richtung Tara Schlucht.

War diese vor Jahren noch ein Geheimtip, so ist sie mittlerweile schon komplett überlaufen, mit Touristen Attraktionen, Zip Lines usw.

Also kurz stehenbleiben, Foto machen und nichts wie weg.

Die Tara Schlucht ist ja mit 78 Km die Längste und auch tiefste Schlucht Europas und auch eine der größten Canyons der Welt.

 

 

Auch diese Strecke Richtung Kolasin ist schön zu fahren, auch hier wieder ein enges Flusstal mit schönen Kurven und vielen Tunnels, die auch in Felsen gehauen sind.

 

Vor Kolasin wird es immer wieder mal etwas weitläufiger.

Hier beigen wir aber auf sehr kleinen Strassen in die Berge ab und fahren über einen wirklich engen Pass Richtung Plav, kurz vor der Albanischen Grenze.

Dort nach 260km im Lake View Hotel  ( Koordinaten N42° 36.350' E19° 55.815'  )https://www.facebook.com/camplakeviewsplav/schöne und günstige Zimmer bezogen und natürlich sehr gut zu Abend gegessen.

Nebenbei bemerkt ist dort auch ein Campingplatz dabei, bei dem die Infrastruktur immer besser ausgebaut wird.

 

Bis zur Grenze nach Albanen bei Vermosh sind es ca 20km. 

 

Die erreichen wir auch schnell und die Grenze ist noch wie früher, alles wird in Bücher eingetragen, es ist wenig frequentiert.

Wir treffen Polnische Biker, die uns auch den ganzen Tag immer wieder über den Weg fahren.

 

War die Strasse am Vermosh 2014 noch zum Großteil Schotter, so ist heute nur mehr ein kurzes Stück von ca. einem Kilometer direkt nach der Grenze Schotter, der Rest ist gut ausgebaute Asphaltstraße.

Aber landschaftlich deswegen nicht weniger schön.

Und für die Leute die hier wohnen ist die neue Straße ein Segen.

Viele nennen diese Strecke nicht ganz zu Unrecht das Stilfser Joch Albaniens.

Kaum aus den Bergen raus erreichen wir Skohdra, und von da geht es weiter Richtung Süden.

Hatten wir ursprünglich den Plan, das wir ans Meer fahren wollen und eine Nacht in Durres verbringen, so hatten wir das kurzfristig verworfen, und sind direkt an den Ohrid See. Zu touristisch erschlossen sind schon viele Bereiche am Meer.

Auch wenn es schön und günstig ist, so haben die Preise seit unserem ersten Besuch hier auch kräftig angezogen.

Wir fahren am Rande von Tirana vorbei und erreichen Elbasan, von wo es durch die Berge Richtung Ohrid See geht.

Hatte es kurz vorher bei Tirana noch an die 40°, so hatten wir in Elbasan kurzen Regen für 5 Minuten.

Das Hotel Viktoria ( Koordinaten N40° 55.973' E20° 38.435' ) am Ohrid See erreichen wir nach 330km und haben noch Zeit uns gemütlich an den Strand zu setzen.

Natürlich mit kaltem Bier.

 

Abendessen in dem sehr guten Restaurant am See, und da bekamen wir Besuch von unzähligen Krabben, die Abends einen Ausflug an den Strand machten, die waren wirklich überall.

Wenn man am Morgen zu Sonnenaufgang hier früh aufsteht, dann kann man den Fischern am See zusehen wie sie ihren Fang einbringen.

 

Wir lassen den Morgen gemütlich angehen, wir haben bis zu unserem Tagesziel Meteora nur 200km auf guten Strassen

 

Routenbeschreibung:

 

Tag 1 Foca bis Plav:

https://kurv.gr/sy66S

 

Tag 2Plav bis Ohrid See:

https://kurv.gr/JNC4Z

 

 

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© Klaus Hübner