Klaus Reisepage
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GEORGIEN LÄNDERINFOS

Allgemein

 

Das Land ist teilweise sehr modern und westlich, teilweise aber auch noch schön rückständig, was aber den Reiz dieses Landes ausmacht.

 

Man findet viele Hauptstrecken, die nur Schotterstrassen sind und der Verkehr in Georgien ist teilweise wirklich gefährlich.

Und ich bin kein Schisser.

Aber ich habe dort Georgier getroffen, die völlig besoffen mit Autos rumgefahren sind und mit mir am Wegesrand Wein trinken wollten....

 

Tiblisi ist sehr modern und hat ein Zentrum, wo man viele Lokale findet und auch Abends gut essen kann.

 

Man sollte auf dem Motorrad nicht nur Strassenreifen aufziehen, wenn man abseits der Hauptstrecken fahren will. Da sind grobe Reifen wirklich von Vorteil.

 

Man findet im Land viel Kultur, Sehenswürdigkeiten und schöne Plätze.

Ein Highlight für mich war die georgische Heerstrasse mit dem Kreuzpass Richtung Kazbegi

 

Aufpassen muß man , wenn man in Abchasien oder Inguschetien reinfährt.

Das ist von Russland beansprucht und die Georgier erkennen das nicht an, und werten da jede Einreise von dort als Illegalen Grenzübertritt.

Und das kann sehr unangenehm werden.

 

Ich kam mit Englisch, Deutsch und ein paar Brocken Russisch in dem Land gut durch.

 

Tankstellen

 

Prinzipiell ausreichend vorhanden, aber trotzdem entlang der Nebenrouten immer rechtzeitig tanken.

 

Essen, Verpflegung und Übernachtung

 

Das ist wohl eines der einfachsten Dinge, die man in Georgien findet.

Die Georgier essen und feiern selbst gerne, und damit findet man überall Gasthäuser und Hotels.

Am Land muss man fragen, und man wird schnell zu Übernachtungsmöglichkeiten gelotst. Diese können am Land schon etwas einfacher ausfallen, in den Städten gibt es Hotels in allen Kategorien.

 

Einreise, Papiere und Formalitäten

 

Problemlose Einreise, kein Visum erforderlich.

Von der Türkei war es etwas zäh, was aber nur dem Verkehr geschuldet war.

Ausreise an der georgischen Heerstrasse nach Russland auch zäh, da hier schon viele KM vorher LKW anstehen, auch in Tunneln usw.

Da muß man mit den Motorrädern oder auch Autos daran vorbei.

Ist in den Tunneln etwas abenteuerlich, aber das macht dort jeder so und damit findet man auch immer wieder Platz, wenn einem im Tunnel ein LKW entgegenkommt. Diese fahren auch nur Schrittempo, weil es sich anders gar nicht ausgeht.

Wer sich das nicht antun will und hinter de LKW wartet, kann schon mal damit rechnen, das es bei über 10km LKW Kolonne an der Grenze länger als einen Tag dauert.

 

Ich habe nach der Grenze versucht eine Versicherung abzuschließen und Geld gewechselt. Geld ging, Versicherung wurde ich nur ausgelacht.

Entweder man kennt das dort nicht oder man hat das einfach nicht......

Im Ernstfall würde die auch nicht helfen.

 

 

Geld

Überall relativ einfach zu bekommen, zumindest in größeren Dörfern oder Städten.

 

Camping

 

Persönlich würde ich im Kaukasus ohne Infos von Einheimischen nicht einfach wo zelten. Zu nahe sind die Problemgegenden im Nordkaukasus.

 

Sonstiges

 

Abseits der Hauptrouten hat Georgien sehr viele schöne Plätze zu bieten.

Es lohnt sich, dort mehr Zeit zu nehmen, ich hab das 2015 nicht getan, und werde deswegen wieder hinfahren.

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© Klaus Hübner