Klaus Reisepage
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TEIL 8 - KASACHSTAN 2

TEIL 8 – KASACHSTAN

 

 

Die Grenze nach Kasachstan ging schnell und Problemlos, bei den Kasachen keine Abzocke, im Gegenteil, eine sehr freundliche Behandlung und ein schönes „Willkommen in Kasachstan“

 

Für heute war mal nur der Weg bis Almaty am Plan, nach den Tagen mal ein kurzer Weg.

 

Und die 250km waren schnell erledigt.

Allerdings waren Am Weg dahin auch Steppenbrände direkt an der Strasse, die wir entlangfahren mußten.

Sowas ist nicht sehr schön anzusehen.

 

In Almaty wieder einmal einen relaxten Nachmittag.

Es hatte über 40° und wir haben uns in kühle Räume zurückgezogen, wie zb Bars und Ähnliches.

 

Im Hotel ließen wir einmal unsere Kleider waschen, das war auch mehr als notwendig.

 

Und am nächsten Tag weiter. Kasachstan wollten wir in 2 Tagen queren und dann schon am übernächsten Abend in Russland sein.

 

Wir hatten auch Glück, der Himmel war Wolkenbedeckt und wir hatten immer gemütliche 29° - 35°

Sehr angenehm nach nun wochenlangen Temperaturen von über 40°

 

Die Strassen in Kasachstan versprechen Überraschungen.

Von Perfekt und Autobahnähnlich bis zu übler aufgeweichter Asphaltspur Schlaglochstrecke ist alles dabei.

 

Wir haben ein Hotel in Ucharal bezogen, was ich schon 2015 besucht hatte.

Es ist auch das einzige Hotel vor Ort.

Roland war äußerst unglücklich, das es keine Klimaanlage hatte und er hat da eher schlecht geschlafen, für mich war es OK, ich bin auch nicht der Fan von Klimaanlagen, die sind mir eh immer zu kalt eingestellt.

 

Kleine Anekdote am Rande, wir hatten am Abend extra abgeklärt, das wir um / in der Früh wegfahren und das da auch wer da ist der die Tore aufsperrt, damit wir mit den Mopeds rauskommen.

Natürlich war niemand da.

Als Roland anfing ein Hupkonzert zu veranstalten ( auf das eh niemand reagierte ) hab ich halt die Rezeption abgesucht und alle Schlüßel mitgenommen die so aussahen, als ob die passen können.

Und auch damit Erfolg gehabt, also aufsperren und Tschüß.....

 

Und auch dieser Fahrtag war wieder angenehm.

Gute Strecke gemacht und am späteren Nachmittag bei Semey Richtung Russland abgebogen.

Bei Semey sind ja westlich die alten Testgelände der Russischen Atombomben gelegen, die auch heute frei zugänglich sind. Die Stadt hat eine starke Geschichte was das betrifft.

 

 Als wir endlich am Grenzübergang ankamen, und uns schon um 20 Uhr im Hotel sahen, hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, in dem Fall einen jungen Kasachischen Grenzer.

 

Wir mußten ganz zurück in die Warteschlange nach hinten und da dauerte der Grenzübergang plötzlich 4 Stunden. Inklusive Warten im Mückenverseuchten Gebiet.

Autofahrer können sich ja ins Auto zurückziehen und Fenster schließen, wir nicht.

 

So durften wir wegen dem Grenzer ( bei dem wir den Verdacht hatten, das ihm wohl mal ein Motorradfahrer die Freundin Ausgespannt hatte ) dann noch in der Nacht bis Rubitovsk fahren und ins Hotel einchecken.

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© Klaus Hübner