Klaus Reisepage
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TEIL 12 - Russland Rückreise

TEIL 11 – RUSSLAND  Rückreise

 

An der Grenze hab ich Natascha getroffen, eine junge Russin aus Moskau, die alleine mit dem Motorrad durch Russland unterwegs war, und die auch die Mongolei alleine mit Ihrer XT durchquert hat.

Die Russischen Zöllner haben uns vorgeholt und bevorzugt behandelt und Ihr den Weg erklärt, wie wir schneller an den Autos vorbeikommen.

Natascha ist vorgefahren und hat uns im Grenzbereich auf Schotterwegen an den Autos vorbeigelotst.

Später hab ich sie zufällig in Ulan Ude wiedergetroffen.

Die Frau alleine verdient Respekt bei dem was die so fährt. Das machen viele Männer nicht.

 

In Ulan Ude hab ich wieder das Hotel Buryatia genommen. Für Alleinreisende günstige Zimmer und in der Nähe des Zentrums. Hier kann man gemütlich zum größten Lenin Kopf spazieren.

 

Der nächste Tag begann zuerst mit Regen, der aber schnell verging.

Am Weg zum Baikalsee war es schon wieder vorbei.

Wetter wurde besser und es machte sich bald ein starkes Klappern und wackeln am meiner Scheinwerferverkleidung bemerkbar.

Das wurde so schlimm, das mir klar war, das da was gebrochen war und ich mal schauen muß was da ist.

Also Mittagspause am Baikalsee und das in Kombination mit Reparatur.

Verkleidung abgenommen, was durch die ganzen ausgebrochenen Schrauben sehr einfach war und das schon gesehen, das das „Geweih“ gebrochen war.

Mangels Alternative hab ich einen Schraubenschlüssel dahintergelegt und das mit Kabelbindern fixiert, so wie man es von einer Beinschiene kennt.

 

Ich war zu dem Zeitpunkt froh, wenn das 2 Tage halten würde, denn ich hatte 2 sehr lange Etappen vor mir.

Und die wollte ich schaffen, danach würde ich mir das gerne wieder neu fixieren.

Um es gleich vorweg zu sagen: es hat bis Kiev gehalten.

 

An dem Tag hatte ich allerdings 770 km vor mir, ich wollte bis Kuitun kommen.

Da kannte ich noch eine einfache Gostiniza aus 2013, die war mein Tagesziel.

Hab ich auch kurz nach Einbruch der Dunkelheit geschafft.

 

Und hier noch schnell ins „Dorfcafe“ gegangen um was zu essen und ein Bier zu trinken.

Anscheinend hat sich da auf mehr Tischen die Damenwelt versammelt um Geburtstage zu feiern. Mit Wein, Sekt und Vodka.

Und ein paar ältere Männer saßen alleine bei einem Bier und hofften wohl auf ein „Überbleibsel“ zu späterer Stunde.

 

Ich bin ausnahmsweise mal bald ins Bett.

Ich wollte am nächsten Tag nach Kransnojarsk, das waren immerhin wieder fast 800km

 

Und ich hatte das Problem, das ich eigentlich nicht in der Nacht fahren wollte.

 

Einerseits, weil das bei den Strassen gar nicht sinnvoll ist denn man sieht auch Tiere sehr spät, und andererseits, weil mein Licht durch den Verkleidungsbruch eher die Baumwipfel ausleuchtete und nur dazu da war, das es für die Polizei leuchtet.

 

Also in der Früh schnell mal weg und Kilometer machen.

Das Tag war anfangs schön, doch leider hat sich 400km vor Krasnojarsk dann ein wirklich starkes Gewitter breitgemacht und das blieb auch stur.

 

Bei Tayshet wartete eine wirkliche Überraschung auf mich.

Bei der Hinfahrt haben wir ja bei Igor in Tayshet übernachtet. Wollten wir auf der Rückfahrt auch, aber durch die Verzögerung hatte ich diesmal die Zeit nicht.

Ich hätte einen Tag verloren.

Aber Igor hat durch meinen SPOT Tracker immer ganz genau gesehen wo ich bin und wartete winkend bei Tayshet um mich zu begrüßen.

Ich hab mich da echt gefreut das er das extra gemacht hat.

Nach einer kurzen Plauderpause bin ich weiter.

 

Wetter war übel, und als es finster wurde kam ich kurz vor Kransnojarsk an.

Wegen diversen Unfällen auf Grund von Aquaplaning mußte ich fast 50km an einem Stau vorbeifahren.

Endlich in Krasnojarsk angekommen war die halbe Stadt unter Wasser.

Was sich abenteuerlich anhört war leider so.

 

Auf ca 10 – 12 km in der Stadt permanent Wasserduchfahrten von 30 cm bis teilweise über 50cm.

Einmal war sogar eine dabei, die hatte ca 70cm, da hatte ich schon etwas Sorge, das die tiefer wird und meinen Luftfilter flutet. Das war knapp.

Da ist mir das Wasser schon oben in die Stiefel geronnen, und die Füße waren auf den Fussrasten.

Ebenso konnte ich den Weg nicht zu Ende fahren, weil die Polizei einige Unterführungen gesperrt hatte. Auch zu Recht.

Also wieder zurück und Umleitungen suchen.

 

Irgendwann kam ich völlig durchnäßt im Hotel Amaks an.

Die Rezeptionistin ließ mir einen Elektroradiator bringen, damit ich über Nacht meine Sachen trocknen kann. Und das hat geholfen, Stiefel auf den Radiator und Kleider darüber. In der Früh war alles trocken.

 

Gegenüber war ein super Steakhaus, auf das ich mich eigentlich gefreut habe ( kannten wir schon von der Hinreise )

Bei dem Wetter bin ich aber nicht mal mehr die 200m durch den Regen da hin.

Bier im Hotelrestaurant war angesagt.

 

Und am nächsten Tag war wieder schönes Wetter, und ich war da doch froh, wollte ich heute über 830km bis nach Novosibirsk machen.

 

Warum ich so viele km mache ?

Ganz einfach.

Durch den Unfall habe ich ca 6 Tage verloren, und ich hatte am 1. September einen neuen Arbeitsplatz, den ich unbedingt wahrnehmen wollte.

Versprochen ist versprochen.

Und da wollte ich mir am Anfang 1-2 Tage an Reserve herausfahren, falls es mal Probleme gibt.

Denn ich hatte ja immer noch das vom Unfall lädierte Motorrad, wo ich nicht wußte ob es noch Überraschungen gibt.

Und die würden kommen, wie ich später bemerken würde.

 

Der zweite Grund war, das ich mich richtig freute, fahren zu können.

Eben wegen dem Unfall und den ganzen Widrigkeiten war das für mich eine persönlich ganz wichtige emotionale Sache, da fahren zu können.

Und ich habe das genossen..

 

Am Weg nach Omsk sieht man bei Achinsk und auch bei Kemerovo im Kusbass auch die großen Kohlebergwerke im Tagebau.

In Achinsk fast neben der Strasse, in kemerovo aber gut in einiger Entfernung zu erkennen durch die riesigen Abraumhalden.

 

Nach einem echt enspannten Fahrtag bin ich um 8 am Abend in Novosibirsk angekommen und ins Marins Park Hotel.

Sehr günstig direkt am Bahnhof mit super Ausblick über die Stadt und den Fluss Ob und einem guten Restaurant „Beerman“ und eben gutem Bier.....

 

In der Früh mal ganz entspannt gefrühstückt ( was in dem Hotel echt Sinn macht bei dem Frühstücksbuffet ) und Zeit gelassen, denn heute hatte ich mit 650km einen kurzen Fahrtag bis nach Omsk.

 

Ist die Strecke bis Novosibirsk doch eher hügelig und hat auch Kurven, so ist es von Novosibirsk bis Omsk und weiter mal eher gerade und flach.

Dafür sieht man viele Felder mit Buchweizen, Sonnenblumen, Getreide oder Kartoffeln.

 

Es ist so typische Sibirische Taiga mit den Birkenwäldern.

 

Omsk ist eine Stadt, die mich irgendwie immer fasziniert mit dem Fluss Irtysch, der fast unreguliert durch diese Riesenstadt fließt und an dem viele Leute feiern, grillen, fischen und einfach relaxen.

Der Fluss versorgt auch die Gegend nördlich von Omsk mit Gütern, die sonst schwer in dem Permafrostboden zu transportieren wären.

 

Als ehemals bis 1991 geschlossene Stadt ( wegen militärisch wichtigen Fabriken ) ist es heute eine sehr lebhafte Stadt.

 

Ich gehe da gerne Abends noch spazieren und suche mir am Fluss auch Restaurants zum Essen.

Hotel auch diesmal wieder das „Turist“ das für mich perfekt liegt und ein gutes Preis / Leistungsverhältnis bietet.

Ebenso ein gutes Frühstücksbuffet bietet.

 

Inzwischen hab ich mir eine gute Reserve von einem Tag herausgefahren und wollte auch nur einen kurzen Fahrtag von 650km bis Kurgan machen.

Da kenne ich einen Truckstop mit günstigem Hotel und Parkplatz und Trucker Gaststätte mit gutem Essen.

Der Tag fing super an, es lief echt gut.

An diesem Punkt muß man Kasachstan umfahren, der direkte Weg wäre ca 100km kürzer, dafür hat man 2 Grenzübergänge.

Ich hätte zwar alles Visas dafür gehabt, aber es war keine Option, denn die 100km kürzer würden die 2 Grenzübergänge zeitmäßig nie rechtfertigen.

 

Weil es so gut lief bin ich auch direkt durch Ischim statt aussenrum.

Eine schöne Stadt, die aber ein auffällig großes Gefängnis mittendrin hat.

Aber wie gesagt, eine wirklich schöne Stadt.

Beim nächsten Mal steht die auf der Liste zum genauer ansehen.

 

Nach Ishim ca 100km vor Kurgan dann viele Baustellen, bei Einer ist eine Ampel, ich fahre ganz vor, bleibe stehen und es geht Rauch auf.

 

Was ist los?

Schnell ist mi klar, das riecht nach Kühlflüssigkeit, Motor abstellen und nachsehen.

Unten rinnt Wasser raus.

Erst mal fluchen, Transalp auf die Seite schieben und nachsehen.

 

Kühlerdeckel öffnen und Wasser auffüllen, danach schnell starten und ab zur nächsten Tankstelle.

Wieder Kontrolle, wieder fehlt viel Wasser und die Temperatur ist hoch.

Aber mir ist klar, ich kann so irgendwie fahren, und muß das auch, denn mitten im Nirgendwo hat man schlechte Karten, und ohne Internet in Notfall auch wenig Möglichkeiten was zu organisieren.

 

Also fahre ich weiter bis Kurgan, denn dort ist beim Trucker Parkplatz auch eine große Werkstatt.

Mir ist klar, das man das richten kann, aber man braucht eine Werkstatt mit der passenden Ausrüstung.

 

Ich komme im Hellen auch bei dem Hotel an, checke das Zimmer und schraube mal den Kühler ab

Inzwischen ist es 8 Uhr Abends, und die ersten Trucker finden sich ein um zu helfen.

Sie machen mir schnell klar, das es heute schon geschlossen ist und morgen wäre alles kein Problem.

Es wäre viel vernünftiger, erstmal was zu Essen und einen Vodka zu trinken.

 

Das ist irgendwie auch in meinem Sinn, denn heute kann ich eh nichts tun, also trinken wir mal was.

Die Trucker laden mich im Cafe zu Essen ein, und stellen schnell eine Flasche Vodka auf den Tisch.

Man glaubt gar nicht, wie gut man plötzlich nach ein paar Vodka Russisch spricht und sich gegenseitig versteht.

Ich bin aber vorsichtshalber nach der ersten Flasche abgebogen, weil ich ja weiß wie das endet.

 

In der Früh dann raus, um 8 mit dem Kühler in der Hand zu der Werkstatt die übrigens eine Scania Vertretung ist.

Die haben mal geschaut, Aluminium Kühler, nicht so einfach, Argon schweissen, blabla....

 

Also haben die mal rumtelefoniert.

Nach 10 Minuten dann die Meldung: Es kommt ein Taxi, das holt mich ab, bringt mich in die nächste Stadt in 20km und dort gibt es wen, der das Argon schweissen kann.

 

Also so war es auch, ab ins Taxi, in die Stadt.

In der Werkstatt dann erstmal ungläubige Fragen, aus Österreich, so weit, und hier rumfahren...

Kopfschütteln und dann 5 Minuten später halte ich den fertigen Kühler in der Hand.

 

Bezahlen: Nein, das geht nicht. Ich bin so weit gefahren, da bezahlt man nicht.

Auch die Scania Werkstatt wollte kein Geld.

 

Nur der Taxifahrer hat ca 5 Euro von mir bekommen, für 40 km Fahrt hin und retour.

 

Ich hatte eine Panne, eine schnelle Lösung und ganz viel tolle Erlebnisse.

Man sollte viel mehr Pannen haben......

 

Am späten Vormittag ging es weiter Richtung Sim.

Ich wollte heute zumindest bis Sim kommen, das ca 570 km Fahrt ist und das schon in Europa liegt und dann entscheiden, ob ich noch 150km weiter bis Ufa fahre.

Aber das schaue ich mir dann an, wenn ich sehe wie weit ich bin.

 

Aber zuerst einmal los.

Es geht durch Cheljabinsk, das ebenfalls eine gesperrte Stadt war, und das erst 1991 geöffnet wurde.

Hier ist im Norden der Stadt eine riesige Urananreicherungsfabrik.

 

Hier war auch Mitte der 50 Jahre eine der größten aber unbekanntesten Atomkatastrophen.

Einfach mal nach Cheljabinsk und Atomunfall googeln.

Einige Städte nördlich von Cheljabinsk sind heute immer noch gesperrt, da kommt man nur rein, wenn man dort in den Atomanlagen arbeitet oder zur Familie gehört.

 

Kurz nach Cheljabinsk beginnt der Ural.

Der Ural ist eigentlich kein Gebirge, sondern eher eine größere Hügelkette.

 

Aber hier ist auch die Grenze von Asien und Europa, und das war mein erstes großes Ziel, Europa auf eigener Kraft mit dem Motorrad zu erreichen.

Und das habe ich geschafft, das war ein sehr emotionaler Moment für mich, das ich mit dem Motorrad bis hierher gekommen bin.

 

Kurz nach der Europa Grenze hab ich Werner getroffen, einen Schweizer, der mit seiner Harley auf Weltreise war und auch die letzten Kilometer bis in die Schweiz vor sich hatte.

 

Wir waren uns schnell sympathisch und beschlossen, das nächste Hotel in Sim aufzusuchen und etwas zu plaudern.

In Sim angekommen haben wir auch ein Hotel gefunden, und die Entscheidung erst Bier dann duschen fiel schnell.

Wir saßen dann bis Mitternacht bei ein paar Bier und haben uns hervorragend unterhalten.

 

Werner ist mit seiner Harley Stecken gefahren, die machen so Andere mit ihren Adventure Bikes nicht

Einfach mal reinschauen bei www.black-eagle.ch

 

Werner wollte am Morgen um 5 Uhr früh Richtung Moskau starten.

Das war mir dann doch zu früh und ausserdem fuhr er Richtung Norden, und bei mir war es der Westen Richtung Ukraine.

Also über Ufa nach Samara.

Der Tag war relativ einfach und ohne große Vorkommnisse.

Es war schön, ging gut dahin, Strasse war gut und ich war einfach glücklich.

Es war ein kurzer Fahrtag mit 650 km bis Chapaevsk südlich von Samara.

 

Eigentlich wollte ich ins Hotel Alexander, das ich von der Tour 2013 mit Josef kannte, das war damals freundlich, hatte Internet und ein Restaurant.

Aber da hatte sich schwer was geändert, das Hotel war extrem unfreundlich und verweigert mir die Aufnahme.

Grund: ich bin ein Tourist aus dem Westen.

 

Gefunden habe ich danach das Hotel Triumf.

Und damit hatte ich Glück.

Noch besser, sehr freundlich, gutes Restaurant, gutes Internet und sehr schöne Zimmer.

Also Danke Hotel Aleksander für die Unfreundlichkeit, so habe ich Besseres gefunden.

 

Am nächsten Tag geht es weiter.

Mein Ziel ist Minimum die Stadt Anna und dort wollte ich entscheiden, ob ich weiter fahre bis Voronesch. Das wären ca 750km bis Anna und 900km bis Voronesch.

 

Zuerst aber einmal Südwestlich Richtung Saratov, vorbei an den Städten Marks (Marx, in Russland wird ein X mit KS geschrieben ) und Engels.

Bei Saratov kommt eine Baustelle wo man wieder bei einer Ampel anhalten muß.

Ich bleibe stehen und höre hinter mir ein lautes „Poff“.

Nicht schon wieder denke ich, aber es sind nur 2 Autos direkt hinter mir aufgefahren und haben das Auto auf einen Meter an mich hingeschoben.

Es wird grün und ich bin weg.

 

Gleich darauf ein Militärflughafen mit Hubschraubershow.

Volksfeststimmung und Kampfhubschrauber. Und jeder will sich mit mir fotografieren lassen.

Die Strecke von Saratov in den Westen Richtung Ukraine ist neu für mich, und ich finde diese Strecke auch durchaus als Interessant.

 

Der Ort Anna entpuppt sich nicht gerade als Highlight und das Hotel das es dort gibt eher als sehr einfach.

Ich beschließe einfach mal einen Kaffee zu trinken und die letzten 150km anzugehen.

Das sollte ich bis Einbruch der Dunkelheit schaffen.

Also ab nach Voronesch.

 

Das hat sich als weise Entscheidung herausgestellt, denn Voronesch ist eine große und sehr schöne Stadt.

Ich hab mir dort das Mercure im Navi herausgesucht und um 35 Dollar ein Zimmer bekommen.

Da es der letzte Tag in Russland sein sollte wollte ich es mir noch gut gehen lassen.

Ein kleiner Spaziergang in der Gegend um das Hotel und dann ein Steakhaus und Bier.

Alles was man will.

 

Für mich der letzte Abend und ich hab mir die Reise bis hierher nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Ich hatte das Glück, das ich aus eigener Kraft mit dem Motorrad bis hierher kam.

In der Zwischenzeit machte mir die Transalp etwas Sorgen, sie stand sehr gerade am Hauptständer, ich mußte beim Tanken und abstellen immer schauen, wie ich die hinstelle ohne das sie kippt.

Hab das immer noch auf den Stossdämpfer zurückgeführt, obwohl ich nichts gefunden habe.

 

Der nächste Tag war ja die Ukraine angesagt.

Kiev war das Ziel um genau zu sein.

Ca 800km Weg, das wollte ich trotz Grenze schaffen.

Denn mein plan war, das ich bis Kiev komme, und am Tag darauf nochmal 800km schaffe, um Wolf von www.bike-on-tour.com und Karim Abends in den Karpaten bei der Ukrainisch / Rumänischen Grenze zu treffen.

 

Also früh raus, um die 800km bis zur Dunkelheit trotz Grenze zu schaffen.

 

Zuerst mal Richtung Kursk, das ja im 2. Weltkrieg auch einige schicksalsträchtige Schlachten hatte und wo man auch heute noch viele Monumente findet.

Bis zur Grenze waren es fast 400km, und es war ein schöner Tag zum Fahren.

 

An der Grenze ging es bei den Russen sehr schnell, freundlich und professionell zu, ich war schnell im Niemandsland und vor der Ukrainischen Grenztüre.

 

Russland war in diesem Moment für mich hinter Mir.

 

 

 

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© Klaus Hübner